TragödieGeburt im Dresdner Wald: Mutter verblutet, Baby überlebt

Mutter verblutet bei Wald-Geburt
Ein Spaziergänger fand die Frauenleiche und das Baby in einem Wald bei Dresden
Foto: iStock

Im Weinböhlaer Wald bei Dresden wurde eine Frauenleiche gefunden. Neben ihr lag ihr lebendiger neugeborener Sohn. Grund für den Tod waren der Obduktion nach Komplikationen bei der Geburt.

Am Mittwochvormittag (24. Mai 2017), ist einem Spaziergänger im sächsischen Weinböhlaer Wald ein geparkter Transporter ins Auge gefallen. Als er einen Blick hinein warf, machte er eine schreckliche Entdeckung: In dem Auto lag eine verblutete Frau, neben ihr ein neugeborenes Baby. Umgehend informierte der Mann die Polizei. Die konnte allerdings nur noch den Tod der 38-jährigen Mutter feststellen. Ihr Sohn wurde ins Krankenhaus gefahren - inzwischen ist er wohlauf.

 

Obduktion schließt Verbrechen aus

Doch wie konnte es zu diesem Drama kommen? Bekannt ist, dass die Frau am Vorabend des Geschehens die Wohnung hochschwanger verlassen hat, ohne ihrem Mann bescheid zu geben. Ob sie anschließend auf der Fahrt mit den Wehen überrascht wurde oder wegen der Wehen losgefahren ist, ist noch unklar. Die am Freitag durchgeführte Obduktion ergab zumindest, dass es vermutlich Komplikationen bei der Geburt gab, die Frau verblutete. Ein Verbrechen oder Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.

Der Mann der Verstorbenen hat sie als vermisst gemeldet, als sie am Morgen nicht wieder auftauchte. Wieso die Frau so kurz vor der Geburt alleine losgefahren ist, ist noch unklar. Weitere Ermittlungen folgen.

 

(ww7)

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