AustralienGehirntumor: Frau stirbt drei Monate nach der Hochzeit - Ärzte erklärten sie für geheilt

Die Australier Leah und Ben Debono heirateten - drei Monate später starb Leah an einem Gehirntumor. Ihre Ärzte hatten die junge Frau für gesund erklärt. 

 

Leah und Ben hatten Pläne. Das Paar aus der australischen Kleinstadt Darwin wollte heiraten und dann mit ihrem Hund durch Australien reisen. Es sollten ihre Flitterwochen werden. Doch dazu sollte es nicht kommen: Leah starb bereits im Januar an einem zu spät entdeckten Gehirntumor.

Im Jahr 2013 erkrankte die damals 25-jährige Leah an schwarzem Hautkrebs im fünften Stadium. Er wurde entfernt, die junge Frau galt als geheilt. Leah ließ sich regelmäßig untersuchen, um sicherzustellen, dass der Krebs nicht zurückkehrte. Eine Woche vor ihrer Hochzeit mit Ben unterzog sie sich erneut einem Check-up - es schien alles in Ordnung.

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Leah brach auf der Arbeit zusammen - der Krebs war zurück

Doch nur einen Monat nach der Hochzeit fühlte Leah sich nicht gut, das Paar dachte zuerst an eine Schwangerschaft. Die 29-Jährige ging zum Arzt, der sagte, sie leide vermutlich an "post-wedding stress" - also dem psychischen Stress nach einer Hochzeit. Dann brach Leah auf der Arbeit zusammen, kam ins Krankenhaus. "Sie rief mich an. Sie wusste, dass etwas mit ihr nicht stimmt", erzählte Ben vor einigen Tagen in einem Interview mit dem TV-Format 60 MinutesDie schreckliche Diagnose: Der Hautkrebs war zurück, streute in Leahs Körper und hatte auch ihr Gehirn angegriffen - sie hatte einen Gehirntumor.

"Ich werde dieses Bild, wie Leah im Krankenbett liegt, nicht los", erzählte Ben. "Ich hoffte bis zuletzt, dass sie es schafft." Leahs Vater Lex ergänzt: "Wir waren alle bei ihr, bis sie ihren letzten Atemzug nahm. Das willst du nie erleben müssen, es ist wirklich grausam." Er glaubt, dass einige Ärzte ihren Job nicht richtig gemacht haben. 

Ben postete vor zwei Wochen dieses Hochzeitsfoto der beiden:

"Ohne meine Frau und Seelenverwandte zu sein, ist immer noch unbegreiflich für mich", schreibt Ben. Der Witwer verkaufte nun das gemeinsame Haus und kündigte seinen Job. Er reist nun durch Australien. "Manchmal kann ich nicht weiterfahren. Dann muss ich an der Straße anhalten, um zu atmen."

Ben rät dazu, auf den eigenen Instinkt zu hören: "Holt euch eine zweite, eine dritte, eine vierte Meinung ein."

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