Warnung der Verbraucherzentrale Geld abheben: Immer mehr Banken fordern Mindestbetrag von 50 Euro

Die Verbraucherzentrale warnt davor, dass immer mehr Banken einen Mindestbetrag von 50 Euro beim Abheben an einem Geldautomaten einführen. Dies könne für viele Kunden ein Problem darstellen.

Rund 88 Prozent der Deutschen nutzen laut einer Umfrage der GfK Nürnberg, die im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken geführt wurde, regelmäßig einen Geldautomaten um Bargeld abzuheben. Davon hebt knapp die Hälfte mehr als 100 Euro ab. Jeder Achte zieht am Automaten weniger als 50 Euro ab; bei den unter 30-Jährigen ist es jeder Dritte. Und für die könnte es bald Einschränkungen geben. Wie die Verbraucherzentrale warnt, führen immer mehr Geldinstitute einen Mindestbetrag von 50 Euro ein. Wer also nur 20 oder 30 Euro möchte, ist gezwungen sein Konto um mehr Geld zu erleichtern. 

 

Diese Banken haben bereits einen Mindestbetrag 

Der Grund für die Einführung eines Mindestbetrags liegt in den Kosten, die für jede Bank entstehen. Denn jede Abhebung kostet ein Geldinstitut Gebühren. Bisher sind, nach Informationen von Focus Online, diese Geldinstitute betroffen:

  • ING-Diba 
  • Comdirekt  
  • DKB

"Geringverdiener, Azubis oder Studenten werden so möglicherweise gezwungen, mehr Geld abzuheben als sie eigentlich wollen oder brauchen“, erklärte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Für alle anderen dürften die Einschränkung keine Probleme darstellen. Im Zweifel müssen sich Kunden umstellen. "Wer bisher jede Woche 20 Euro abgehoben hat, kann künftig auch alle zwei Wochen zum Geldautomaten gehen", sagte Nauhauser gegenüber der dpa.

Übrigens: Beträgt das Guthaben eines Kunden unter 50 Euro, kann auch unter diesem Betrag Geld abgehoben werden.

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