Gewalt gegen PolizeiGelsenkirchen: Polizisten von Angreifern attackiert 

Schon wieder traf es Polizeibeamte aus dem Ruhrgebiet. Bei einem Einsatz wegen einer Schlägerei wurden die Polizisten geschlagen und gewürgt. 



Die Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte häufen sich von Jahr zu Jahr. Vor allem die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen, aber auch Thüringen, Saarland und Nordrhein-Westfalen weisen die höchsten Belastungen auf und die Häufigkeitszahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr an (BKA/Bundeslagebild 2016). 
In Nordrhein-Westfalen zählt das Ruhrgebiet zu den Brennpunkten und so kam es in Gelsenkirchen am vergangen Wochenende zu einem Übergriff, bei dem die Beamten von Männern geschlagen und gewürgt wurden, nachdem sie zu einer Schlägerei gerufen worden waren.
Als die Polizisten dabei waren einen ausgearteten Streit zwischen mehreren Männern zu schlichten, wendete sich plötzlich das Blatt und die Beamten wurden selbst Opfer von Gewalt. Einer der Täter schlug plötzlich auf die Polizisten ein. Diese setzten sich zur Wehr und fixierten den Angreifer, daraufhin wurde einer der Beamten von einem nächsten Angreifer von hinten gewürgt. 

Die Auseinandersetzung eskalierte weiter. 20 bis 25 Personen kamen hinzu und beschimpften und beleidigten die Beamten. Neben mehreren Platzverweisen nahmen die Polizisten drei der Männer in Gewahrsam. Verletzt wurde zum Glück niemand. Nähere Informationen zum Einsatzverlauf und der Anzahl der angegriffenen Polizisten, gab die Polizei bisher nicht bekannt. 

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