AbkühlungGeteilte Wetterlage: Im Süden heftige Gewitter, im Norden kühl

Geteilte Wetterlage in Deutschland: Während es in Teilen Bayerns am Montag zu heftigen Gewittern kam, fallen die Temperaturen im Norden auf unter 20 Grad. Die Waldbrände sind immer noche eine große Gefahr.

Inhalt
  1. Im Norden wird es kühl, im Süden wird es schwül
  2. Heftige Gewitter in Bayern
  3. Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern noch immer nicht gebannt
  4. Waldbrand in Südhessen, Waldbrandgefahr in Bayern
  5. A1 Richtung Lübeck wegen Hitzeschäden gesperrt
  6. Besucherrekord in Berliner Schwimmbädern

Eine Kaltfront aus dem Norden teilt das Wetter in Deutschland: Während es im Süden am Montag zu heftigen Gewittern kam, kühlt es im Norden ab.

 

Im Norden wird es kühl, im Süden wird es schwül

Vor allem im Norden und Nordwesten führt das nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu merklich kühleren Temperaturen, die bei Höchstwerten von 19 bis 23 Grad dort noch nicht einmal für einen meteorologischen Sommertag reichen. Weiter südlich ist es nicht nur wärmer, sondern zunächst auch schwül.

 

Heftige Gewitter in Bayern

Am Montag kam es in Teilen Bayerns zu heftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel. Im Großraum Regensburg soll es zu 35 Feuerwehreinsätzen gekommen sein. Es fielen Hagelkörner vom Himmel, die laut BR24 die Größe von 1-Euro-Münzen hatten. Ab Dienstag soll sich das Wetter vielerort beruhigen und nur noch der Alpenraum gefährdet sein.

Im Norden wird es wolkig. Mit Temperaturen von 16 bis 20 Grad wird es deutlich kälter als in den letzten Wochen. Es kann zu örtlichen Schauern kommen. Im Süden soll es wieder sonnig werden. Mit Temperaturen zwischen 21 und 28 Grad ist es aber nicht mehr ganz so heiß, wie die letzten Tage.

 

Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern noch immer nicht gebannt

Vielerorts wäre Regen jetzt segensreich. In Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel wütet der nach offiziellen Angaben größte Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes. Betroffen seien 430 Hektar auf einem früheren Truppenübungsplatz bei Lübtheen etwa 50 Kilometer südwestlich von Schwerin. Das Gelände sei hochgradig mit Munition belastet, was die Löscharbeiten erheblich erschwere, sagte Umweltminister Till Backhaus: "Die Sicherheit von Leib und Leben hat jetzt oberste Priorität." Die Feuerwehrleute dürften sich aus Sicherheitsgründen dem Brandgebiet nur bis auf 1000 Meter nähern. Rauchschwaden zogen bis nach Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

 

Waldbrand in Südhessen, Waldbrandgefahr in Bayern

Trotz der Gefahr durch Explosionen kämpfen Feuerwehrleute in Südhessen weiter gegen einen Waldbrand in der Nähe eines ehemaligen Munitionsdepots. Man rechnet dort noch mit Löscharbeiten bis Mittwoch. Die heißen Temperaturen der vergangenen Tage haben auch die Waldbrandgefahr in Bayern steigen lassen. Im Nationalpark Bayerischer Wald sei daher das Grillen bis auf Weiteres verboten, teilte die Parkverwaltung am Montag mit. Dort galt die zweithöchste Warnstufe.

 

A1 Richtung Lübeck wegen Hitzeschäden gesperrt

Ostsee-Urlauber wurden derweil von Hitzeschäden ausgebremst. Die A1 in Lübeck wurde am Montag in Richtung Norden voll gesperrt. Die Umleitung führte durch das Lübecker Stadtgebiet. Laut Polizei war durch die Hitze ein Stück Beton gesprungen, dieses drückte sich hoch.

 

Besucherrekord in Berliner Schwimmbädern

Es gibt aber auch Positives zu berichten. Der außergewöhnlich warme Juni hat den Berliner Schwimmbädern die höchsten Besucherzahlen seit Jahren beschert. Mehr als eine Million Gäste seien im vergangenen Monat gezählt worden, teilten die Berliner Bäderbetriebe am Montag mit. Damit sei der bisherige Spitzenwert aus dem Juli 2013 übertroffen worden - damals hatten sich 978.000 Besucher abgekühlt.

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