Schillernde KunstGlitter-Stretchmarks: Wie aus Dehnungsstreifen und Cellulite Kunst wurde

Glitter-Stretchmarks: Collage-Künstlerin Sara Shakeel zeigt mit ihrem Projekt, dass Dehnungsstreifen und Cellulite wunderschöne Kunst sein können.

Schillernde Tränen, eine bunte Galaxie in einem Briefkasten oder eine diamantene Zunge - Künstlerin Sara Shakeel versteht sich darauf, ungewöhnliche Collagen zu kreieren - und sie kommen gut an. Kürzlich hat sie jedoch ein Projekt auf ihrem Instagram-Account vorgestellt, das ihre Follower schlichtweg begeisterte.

Für ihre Bildserie verzierte sie Cellulite und Dehnungsstreifen mit Glitzer. Eine schöne Idee mit großer Wirkung: Rasend schnell verbreiteten sich Saras Bilder mit dem Hashtag #glitterstretchmarks auf Instagram. So wurde ein vermeintlicher Makel, mit dem viele Frauen weltweit zu kämpfen haben, zu einem Kunstprojekt. 

Das Ziel dieser Serie ist Sara zufolge, Cellulite, Dehnungsstreifen und das eigene Körperbewusstsein in den Fokus zu rücken. Sie hofft, dass ihre Serie noch größer wird.

Gegenüber Cosmopolitan.com erzählt die Künstlerin von ihren eigenen Erfahrungen mit Dehnungsstreifen. Nach einer plötzlichen Gewichtszunahme zeigten sich auch auf ihrer Haut "Streifen". Die Idee hinter ihren Bildern ist, Dehnungsstreifen mit etwas Schönem zu verzieren. 

Sara fand zur Kunst, nachdem sie das letzte Jahr ihres Zahnmedizinstudiums nicht erfolgreich abschließen konnte. Sie war danach traurig und deprimiert. Ihre Collagen halfen ihr dabei, ihren Emotionen Ausdruck zu verleihen und gaben ihr ein gutes Gefühl. 

Mit den "Glitter Stretchmarks" hilft sie jetzt vielen Frauen da draußen dabei, sich in ihrem Körper besser zu fühlen.

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