FamiliendramaGöttingen: 6 Monate altes Baby totgeprügelt – Eltern unter Tatverdacht!

In Göttingen erlag ein erst sechs Monate alter Junge seinen schweren Verletzungen. Unter Tatverdacht stehen die Eltern des Babys, dennoch befinden sie sich auf freiem Fuß.

Bereits im Januar ereignete sich in Göttingen ein schreckliches Familiendrama. Doch erst jetzt wenden sich die Behörden an die Medien: Ein erst sechs Monate altes Kind starb an seinen schweren Verletzungen. Es hatte mehrere Knochenbrüche – sogar am Schädel.

 

Eltern erkannten den Ernst der Lage

Unter dringendem Tatverdacht stehen die 22-jährige Mutter und der 30-jährige Vater des kleinen Jungen. Im Januar hatten sie ihr Kind mit schwerer Atemnot ins Göttinger Krankenhaus gebracht. Dort stellten die Ärzte schnell die vielen Verletzungen und Knochenbrüche des Jungen fest. Ein Kriminalbeamter meinte sogar, dass er solch schlimme Verletzungen noch nie bei einem Kleinkind gesehen hätte.

Der kleine Junge starb am 12. Januar 2018. Doch erst bei der Obduktion kam heraus, wie viele schwere Knochenbrüche der kleine Körper tatsächlich erlitten hatte, die eindeutig auf mehrere Gewalttaten zurückzuführen waren. „Wir ermitteln wegen Körperverletzung mit Todesfolge“, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen.

 

Keine Untersuchungshaft

Dennoch befinden sich die Eltern des Jungen auf freiem Fuß. Sie haben bisher keine Aussagen gemacht und somit ist nicht nachweisbar, wer von ihnen die Tat begangen hat. Da die Unschuldsvermutung gilt, muss zugunsten eines Elternteils angenommen werden, dass der andere die Tat begangen haben könnte.

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