Grippewelle 2018Grippe breitet sich weiter aus: Krankheitsfälle auf Höchststand

Die Grippe-Saison erreicht ihren bisherigen Höhepunkt – die Krankheitsfälle haben sich erneut verdoppelt. Insbesondere im Nordwesten breitet sich die Influenza massiv aus.

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts hat den wöchentlichen Bericht zur Grippewelle veröffentlicht. Das Ergebnis: Seit den ersten Fällen in KW 40 des letzten Jahres sind insgesamt über 37.000 Grippe-Erkrankungen gemeldet worden.

Damit erreicht die Grippewelle 2018 ihren bisherigen Höchststand. Allein in der letzten Woche (KW5) wurden bundesweit 15.188 neue Krankheitsfälle bestätigt. Man geht davon aus, dass die Dunkelziffer noch weitaus höher liegt, da nicht jeder Betroffene einen Arzt aufsucht.

In ganz Deutschland ist die Zahl der Grippe-Fälle deutlich erhöht, besonders stark scheint es aktuell den Nordwesten zu treffen. In Schleswig-Holstein und Hamburg werden wöchentlich die meisten Influenza-Nachweise gemeldet.

Weiterhin ist dieses Jahr besonders die Influenza Typ B verbreitet. Da nicht jede Grippe-Impfung gegen den Virenstamm wirkt, rät das Robert-Koch-Institut, auch bei geimpften Patienten wachsam zu bleiben. Beim Auftreten typischer Symptome (z.B. plötzlich auftretendem Fieber, Krankheitsgefühl und trockenem Husten) sollte daher immer ein Arzt aufgesucht werden.

Verschont bleibt von der Grippewelle 2018 keine Altersgruppe – sowohl junge, als auch ältere Menschen sind erkrankt, die Influenza macht somit vor keinem Alter halt.

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