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Grippe-Mythen – Was hilft und was nicht?

Wie kann ich mich am besten vor der Grippe und vor grippalen Infekten schützen? Wir stellen die bekanntesten Tricks auf den Prüfstand und geben hilfreiche Tipps, die unbedingt weitererzählt werden sollten.

Grippe
Foto: istockphoto.com/seb_ra

200.000 echte Grippefälle (Influenza) gab es allein im Jahr 2018 in Deutschland. Hinzu kommen unzählige grippale Infekte (Erkältungen).

Wer dieses Jahr verschont bleiben möchte, sollte spätestens jetzt mit vorbeugenden Maßnahmen beginnen. Aber welche helfen wirklich und welche sind schlechter als ihr Ruf?

Wir klären auf:

 

1. Impfung

Starten wir mit dem umstrittensten Thema: Die einen schwören auf die Grippe-Impfung, die anderen fürchten ihre Nebenwirkungen. "Nach der Impfung ging es mir so schlecht, da mache ich lieber eine echte Grippe durch!" oder "Ich hab mich impfen lassen und bin trotzdem krank geworden!". Solche oder ähnliche Sprüche hat vermutlich jeder von uns schon einmal gehört. Dabei ist die mögliche Reaktion auf die Grippe-Impfung nicht mit einer echten Grippe zu vergleichen!

Impfung
Die STIKO empfiehlt die Grippe-Impfung allen Menschen ab 60 Jahren, doch auch jüngere Personen können sich mit ihr schützen.
Foto: istockphoto.com/Antonio_Diaz

Zu den bekanntesten Impfnebenwirkungen gehören Gliederschmerzen und auch Temperaturerhöhungen. Zum einen treten diese jedoch seltener auf, als der Volksmund glaubt. Zum anderen sind sie bei weitem nicht so schwerwiegend wie die körperlichen Reaktionen bei einer Ansteckung mit dem Influenza-Virus. Denn die echte Grippe ist eine schwere Erkrankung, von der man sich mehrere Wochen oder gar Monate erholen muss, und nicht mit einem einfachen grippalen Infekt zu vergleichen. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Grippe-Impfung deshalb allen Menschen ab 60 Jahren, schwangeren Frauen und chronisch kranken Menschen. Ob du dich impfen lassen möchtest, bleibt natürlich deine Entscheidung! Klar ist: Die Grippe-Impfung kann dich nicht vor Erkältungskrankheiten oder grippalen Infekten schützen. Daher rührt auch das Gerücht, dass viele Menschen trotz Impfung krank werden. Aber die echte Grippe (Influenza), die dich wirklich niederstreckt und ans Bett fesselt, die kannst du durch die Impfung ausschalten.

 

2. Vitamin C

Nun musst du stark sein: Das so hochgelobte Vitamin C kann dich vor einer Ansteckung mit den Grippeviren nicht schützen. Ehrlicherweise: Diverse Studien können noch nicht einmal eine vorbeugende Wirkung von Vitamin C bei einer einfachen Erkältung feststellen. Was stimmt, ist: Die langfristige Einnahme von hochdosiertem Vitamin C kann die durchschnittliche Krankheitsdauer verringern. Eine bereits bestehende Erkältung kann das Vitamin aber nicht bessern. Und auf keinen Fall kann es dich wie ein "Schutzschild" vor den echten Influenza-Viren schützen. Also: Nimm das Vitamin C ruhig weiter ein, es stärkt dein Immunsystem und tut dem Körper gut! Aber schütze dich gegen die Grippe und gegen grippale Infekte bitte mit noch weiteren Maßnahmen.

 

3. Gurgeln

Das Gurgeln und Spülen mit Kamillentee, Salbeitee oder einer Salzlösung kann bei einer bereits bestehenden Grippe Halsschmerzen und Hustenanfälle lindern. Das Gurgeln als regelmäßiges Ritual kann aber auch vorbeugend genutzt werden: Frühzeitiges Gurgeln mit traditionellen, rein pflanzlichen Therapeutika wie Salviathymol® N Madaus hat sich zur Vorbeugung gegen grippale Infekte bewährt. Denn gerade in der nasskalten Jahreszeit sind die Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich aufgrund der Kälte draußen und der geringen Luftfeuchtigkeit in geheizten Innenräumen stark gereizt. Die ätherischen Öle in Salviathymol® N Madaus bewahren das natürliche Gleichgewicht der Mundflora – und stärken so die körpereigene Barriere gegen Viren. Mehr Informationen zu Salviathymol N Madaus findest du hier.

 

4. Händewaschen

Influenza-Viren sind hochansteckend. Sie werden schon durch kleinste Tröpfchen übertragen, und das nicht nur beim Husten oder Niesen, sondern auch beim Reden. Auch durch direkten Kontakt mit virushaltigem Schleim, zum Beispiel über verunreinigte Gegenstände wie Türklinken an öffentlichen Toiletten, kann man sich infizieren. Das gute, alte Händewaschen kann daher tatsächlich dabei helfen, nicht nur einer Erkältung, sondern auch einer Infektion mit echten Grippeviren vorzubeugen. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders natürlich in öffentlichen Waschräumen.

Händewaschen
So simpel, so sinnvoll: Richtiges Händewaschen kann vor Ansteckungen schützen.
Foto: istockphoto.com/milicad

Wichtig beim Waschen: Nicht "schnell-schnell", sondern Zeit nehmen. Reibe die Seife an wirklich allen Stellen der Hände ein. Gründliches Händewaschen dauert dadurch bis zu 30 Sekunden.

 

5. Mundschutz

Im asiatischen Raum ist es längst gang und gäbe. In unseren Breitengraden aber ist das Tragen eines Mundschutzes nicht weit verbreitet. Schade eigentlich: Denn wer dichtgedrängt in Bus und Bahn steht oder anderen Massenansammlungen (Weihnachtsmarkt!) ausgesetzt ist, der erhöht natürlich sein eigenes Ansteckungsrisiko (siehe Punkt 4: Schon beim Reden kann man sich anstecken!). Überall, wo viele Menschen eng aufeinandertreffen, finden die Viren schnell neue Opfer. Ein Mundschutz sieht im ersten Moment vielleicht sonderbar aus und verursacht Lacher. Doch wer zuletzt lacht, der lacht bekanntermaßen am längsten. In dem Fall derjenige, der gesund durch die Grippezeit kommt.

Wir drücken dir die Daumen für eine grippefreie Herbst/Winter-Saison!

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