Virusinfekt Grippe: Wie lange ist man eigentlich ansteckend?

Die Grippewelle breitet sich immer weiter aus. Kein Wunder, schließlich handelt es sich bei der Grippe um eine hochansteckende Infektionskrankheit. Doch wie lange ist man eigentlich ansteckend?

Wen die Grippe erwischt hat, dem geht es richtig mies, doch sobald man wieder auf dem aufsteigenden Ast ist, gehen viele Erkrankten wieder zur Arbeit. Ein Fehler, denn auch wenn der Virus abklingt, ist man immer noch ansteckend. Doch wie lange eigentlich?

 

Wie wird der Grippevirus übertragen?

Durch die Tröpfcheninfektion, also durch Niesen, Husten und Sprechen in die Luft, wird der Virus von Mensch zu Mensch übertragen.

Ebenfalls wird der Grippevirus durch Schmierinfektion übertragen, sprich wenn man sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund hält und dann verschiedene Gegenstände wie Türklinken und Treppengeländer berührt oder durch simples Händeschütteln. 

 

Wie lange ist man ansteckend?

Wer sich mit dem Grippevirus Influenza angesteckt hat, merkt das in der Regel ziemlich schnell. Die ersten Symptome wie hohes Fieber und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl stellen sich bereits nach ein bis zwei Tagen ein. Ansteckend ist man übrigens schon einen Tag vorher. Die gesamte Dauer der Krankheit kann man den Virus weitergeben und teilweise sogar noch länger.

Ist der Verlauf unkompliziert, dauert die Grippe in der Regel fünf bis sieben Tage. Bei Kindern oder Menschen mit angegriffenem Immunsystem ist die Ansteckungsgefahr mit dem Abklingen des Virus nicht gebannt. Denn das Immunsystem konnte dann noch nicht alle Viren abtöten, sodass diese Menschen noch ein paar Tage länger ansteckend sein können. 

Auch wenn man sich besser fühlt, sollte man sicherheitshalber nach einer Grippe noch für ein paar Tage den engen Kontakt mit anderen Menschen vermeiden, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. 

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