Influenza-SaisonGrippewelle 2018: Aggressiver Virus breitet sich weltweit aus

Die erste Grippewelle des Jahres 2018 steht an. Ein besonders aggressiver Grippe-Virus aus Australien breitet sich in Europa aus. Das Robert-Koch-Institut warnt.

Kaum hat das Jahr begonnen, nimmt auch bereits die erste Grippewelle ihren Lauf. Die kündigt sich 2018 besonders schwer an. Die Influenza A, international momentan als „Aussi-Flu“ bekannt, da der Erreger in Australien bereits eine massive Krankheitswelle verursachte, schwappt jetzt nach Europa.

Aktuell ist Großbritannien betroffen: In fünf Städten wurde der Ausbruch der diesjährigen Grippewelle bereits gemeldet. Allein in der Weihnachtszeit sollen über 1500 neue Grippe-Fälle gemeldet worden sein. Der Virus stellt die Krankenhäuser vor eine Herausforderung. Täglich werden zahlreiche Erkrankte eingeliefert, besonders schwere Fälle auf der Intensivstation versorgt. In Irland verstarben bereits Menschen an der Grippe.

Auch der National Health Service in England ist alarmiert. Der Gesundheitsdienst befürchtet eine der schlimmsten Grippewellen der letzten 50 Jahre. Da der Erreger es bereits von Australien nach Großbritannien schaffte, ist auch eine Ausbreitung in Deutschland nicht unwahrscheinlich.

Nun warnt auch das Robert-Koch-Institut vor der Grippewelle 2017/2018 und ruft in diesem Zusammenhang erneut zur Impfung auf. Insbesondere ältere oder immungeschwächte Menschen sollten sich impfen lassen.

In den letzten Wochen des Jahres 2017 wurden insgesamt 1122 Grippe-Fälle in Deutschland gemeldet. Das Robert-Koch-Institut rechnet mit einer Ausbreitung innerhalb der nächsten Wochen. Neun Menschen starben in dieser Saison bereits an der Influenza.

Die Grippe unterscheidet sich insbesondere durch die Schwere der Erkrankung von einer Erkältung. Die Symptome, wie  Glieder- und Kopfschmerzen, Husten und Schüttelfrost, treten oft plötzlich auf. Auch geht die Grippe mit hohem Fieber einher.

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(ww4)

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