Grippe-SaisonGrippewelle 2018: Bereits 120.000 Menschen an Influenza erkrankt

Die Grippewelle 2018 erreicht einen neuen Höhepunkt: In der KW 8 wurden 36.000 neue Grippe-Fälle nachgewiesen – damit sind in dieser Influenza-Saison bereits knapp 120.000 Menschen erkrankt. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Das Robert-Koch-Institut hat einen aktuellen Wochenbericht veröffentlicht. Die Zahlen der Influenza-Erkrankungen steigen stetig an, so dass ein neuer Höchststand erreicht wurde.

Seit Beginn der Influenza-Saison konnten 119.533 Fälle nachgewiesen werden. Die Grippe hat ganz Deutschland im Griff – besonders stark betroffen sind aktuell der Süden und der Osten.

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Influenza-Aktivität deutschlandweit als stark erhöht ein.

 

Wieso fällt die Grippewelle dieses Jahr besonders schwer aus?

75 Prozent der Erreger stammen weiterhin aus der Yamagata-Linie des Virus-Typs B. Die reguläre Dreifach-Grippe-Impfung schützt jedoch nur vor zwei A-Typen und einem B-Typus, zu dem der Yamagata-Virus nicht gehört.

Daher erkranken dieses Jahr auch viele Menschen, obwohl sie sich haben impfen lassen. Experten des Robert-Koch-Instituts empfehlen daher eine andere Impfung: Die Vierfach-Impfung, die gegen einen zweiten B-Typ wirkt, wird jedoch nicht von den Krankenkassen bezahlt.

Jetzt wird darüber beraten, auch den Vierfach-Impfstoff als Pflichtleistung für Versicherte aufzunehmen. Das kann allerdings drei Monate dauern – bis dahin sollte die Grippe-Saison jedoch – hoffentlich – bereits zu Ende sein.

>>>Grippewelle 2018: Sollte man sich jetzt noch impfen lassen?

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