InfluenzaGrippewelle 2018: Bundesweit 750 Grippetote gemeldet

Bereits über 750 Menschen sind diese Saison an der Grippe gestorben. Nun lässt die Grippewelle langsam nach – Entwarnung gibt das Robert-Koch-Institut trotzdem noch nicht.

Deutschland kann endlich aufatmen. Oder zumindest unbesorgt einatmen. In der 11. Kalenderwoche des Jahres sind die Influenza-Fälle bundesweit erstmals wieder gesunken. Seit Beginn der Grippesaison Ende 2017 stiegen die Zahlen der Neuerkrankungen wöchentlich an. Nun gehen sie endlich zurück, auch wenn das Robert-Koch-Institut die Influenza-Aktivität noch immer als stark erhöht einschätzt.

Noch immer werden über drei Viertel der Krankheitsfälle durch den Yamagata-Virus ausgelöst. Im Süden werden derzeit die wenigsten Erkrankungen gemeldet, am stärksten grassiert die Influenza noch immer im Osten. Insgesamt scheint jedoch ein Ende der Grippewelle in Sicht zu sein.

Zeit, um erste Bilanz zu ziehen. Die sieht traurig aus. Allein in Niedersachsen wurden bisher 50 Grippetote gezählt, bundesweit sind dem Robert-Koch-Institut bis jetzt 751 Todesfälle mit Influenzainfektion übermittelt worden. In 86 Prozent der Fälle waren die Betroffenen über 60 Jahre alt.

Für Senioren, Kinder oder immungeschwächte Personen kann die Grippe-Erkrankung gefährlich werden. Auch gesunde Menschen fesselt die Influenza meist mehrere Wochen ans Bett. Da Antibiotika gegen Viren unwirksam sind, hilft meist vor allem Ruhe. Umso wichtiger ist es, die Grippe auszukurieren – nur so kann sich der Körper erholen. Zudem wird die Ansteckungsgefahr minimiert. Wie lange du ansteckend bist, erfährst du hier.

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