Grippewelle 2018: Impfstoff wird jetzt schon knapp!

Wer 2018 noch der Grippewelle entgehen und sich impfen lassen möchte, könnte es schwer haben, denn schon jetzt gibt es Lieferengpässe.

Inhalt
  1. Vor der Grippewelle 2018 wird der Impfstoff knapp
  2. Grund für den Impfstoff-Mangel
  3. Bestimmte Regionen sind ohne Impfstoffe
 

Vor der Grippewelle 2018 wird der Impfstoff knapp

Damit hat wohl keiner gerechnet: Die Grippewelle 2018 steht noch gar nicht richtig in den Startlöchern, da wird der Impfstoff bereits knapp. Laut dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das für die Impfstoffe zuständig ist, wurden mehr als 15 Millionen Dosen freigegeben. Das ist aber noch nicht genug, denn schon jetzt gibt es Lieferengpässe in zahlreichen Regionen. Das Schlimme daran: Die Produktion ist bereits abgeschlossen, es gibt also keinen weiteren Nachschub. Wer noch nicht geimpft wurde, könnte also leer ausgehen.

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Grund für den Impfstoff-Mangel

Grund für den Mangel an Medikamenten zum Impfen ist der große Andrang auf die Grippe-Impfungen. Da dieses Jahr erstmalig die Krankenkassen die Kosten für die Vierfach-Impfung tragen, sind mehr Deutsche impfbereit als in den Jahren zuvor. Zudem wurde erst im April bekannt, dass die Kassen die Kosten für den tetravalenten Impfstoff übernehmen. Früher haben sie lediglich die Dreifach-Impfung bezahlt. Die Hersteller hatten also nur wenige Monate Zeit, die Produktion der Vierfach-Impfung anzukurbeln - das war definitiv zu knapp.

 

Bestimmte Regionen sind ohne Impfstoffe

In einigen Gebieten ist der Impfstoff nicht mehr zu bekommen - das gesteht auch Susanne Stöcker vom PEI im Interview mit RTL: "Es gibt Gegenden, in denen es gar keine Probleme gibt, wir bekommen aber auch Meldungen, dass kein Impfstoff zu bekommen ist. In jedem Fall sollte der Arzt zunächst bei mehreren Apotheken und diese bei mehreren Großhändlern nachfragen, da es sogar von Stadt zu Stadt eine unterschiedlich gute Versorgung geben kann." Sie ruft außerdem dazu auf, das Ärzte und Apotheker ein Formular auf der PEI-Homepage ausfüllen sollen, falls kein Impfstoff mehr in der Region verfügbar ist. Das Institut will sich dann gemeinsam mit den Herstellern um das Problem kümmern.

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