InfluenzaGrippewelle 2019 breitet sich aus: Bereits 27 Tote

Die Grippewelle 2019 rollt auf Deutschland zu - insgesamt sind in dieser Saison bereits 27 Menschen an der Influenza gestorben. Wöchentlich werden mehr Grippe-Erkrankungen gemeldet.

Jahresanfang ist Grippezeit. Das melden nun auch die ersten Gesundheitsämter. Innerhalb der letzten Wochen steigen die Grippe-Fälle stetig an. Das Robert-Koch-Institut vermerkt für die letzte Januarwoche bereits 4059 Influenza-Erkrankungen für das Jahr 2019. Damit haben sich die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche fast verdoppelt. Regelmäßig werden nun Berichte der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) herausgegeben.

Grippewelle 2019: Robert-Koch-Institut warnt vor Influenza

 

Influenza-Typ-A breitet sich aus

Aus diesen geht ebenfalls die Zahl der Todesfälle hervor: Bereits 27 Menschen sind in der Grippe-Saison 2018/19 an den Folgen der Influenza gestorben. Das Landesgesundheitsamt in Niedersachsen hat allein für die letzte Woche vier Fälle gemeldet, bei denen die Erkrankung tödlich endete. Dieses Jahr ist Virus Typ A Hauptverursacher der meisten Grippeinfektionen - er wurde ebenfalls bei 23 der 27 Todesfälle nachgewiesen. 

 

Zu wenig Grippe-Impfstoff?

Grippewelle 2019: Lohnt sich jetzt noch eine Impfung?

Seit der Grippesaison 2018/2019 können sich nun auch gesetzlich Versicherte mit dem Vierfach-Impfstoff impfen lassen, der mehrere Virus-Typen abdeckt. Nach der heftigen Grippewelle 2018 sollen die Impfzahlen wieder gestiegen sein. Das führte bereits zu einem Mangel, so dass Impfstoff aus den Niederlanden importiert werden musste.

Grippe: Wie lange ist man eigentlich ansteckend?

Letzte Saison wurde lediglich die Dreifach-Impfung von den gesetzlichen Krankenversicherungen abgedeckt. Gegen das Yamagata-Virus, das für die meisten Erkrankungen und Todesfälle sorgte, war die Impfung wirkungslos.

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