Grüne Vorsätze 2020: So startest du richtig ins neue Jahr

Ein neues Jahr ist die perfekte Gelegenheit, in sich zu gehen und sich zu fragen: Was kann ich noch besser machen oder verbessern? Häufig meldet sich dann das grüne Gewissen. Aber wie geht man dieses große Projekt einer nachhaltigen Lebensweise am besten an? 

Grünes 2020 - jetzt legen wir los!
Grünes 2020 - jetzt legen wir los!
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Schlechte Angewohnheiten hinter sich lassen und neu anfangen - dieser Gedanke inspiriert zurzeit viele. Vorsätze sollte man sich aber nicht nur bunt ausmalen, sondern direkt anpacken. Ohne lange To-do-Liste, denn viel effektiver ist es, wenn man tägliche Gewohnheiten Stück für Stück verändert. Das fängt bei der Ernährung an.

 

Lecker essen und richtig frühstücken

Zu Weihnachten und Silvester hast du ein paar Mal ganz schön über die Stränge geschlagen und findest nun, es ist Zeit, dich ein wenig gesünder zu ernähren? Viele denken dabei an Kalorienzählen, Diäten und Verzicht. Aber das Gegenteil sollte der Fall sein. Dem Körper etwas Gutes zu tun und gleichzeitig zu genießen, ist sehr wichtig. Wir finden, eine pflanzenbasierte Ernährung ist dafür perfekt geeignet.

Schon probiert? Pflanzendrink zum Müsli 
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Eine Schale Müsli am Morgen ist der perfekte Start in den Tag. Pflanzendrinks geben dir hierbei die Möglichkeit, beim Frühstück ganz auf tierische Produkte zu verzichten und mit einem guten Gewissen in den Tag zu starten.

Kein Müsli-Fan? Mit Pflanzendrinks lassen sich noch viele weitere Frühstücksrezepte wie Pancakes oder Rosinenbrötchen zaubern.

 

Auf die Umwelt achten

Machst du dir im neuen Jahr auch Gedanken, wie du die Umwelt schonen kannst? Beim Thema Klimawandel stehen besonders Länder in der Kritik, die aufgrund ihres Wohlstands besonders viel CO2 verursachen. Deutschland befindet sich übrigens auf Platz sechs der größten Klima-Sünder. Also höchste Zeit, selbst einen Blick auf den ökologischen Fußabdruck zu werfen.

Zugfahren statt Fliegen oder Laufen statt kurze Autostrecken - es gibt viele Maßnahmen, die unsere Umwelt entlasten
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Die Art, wie wir im Alltag von A nach B kommen, wirkt sich stark auf unsere Klimabilanz aus. Ähnlich wichtig ist unsere bewusste Auswahl von Lebensmitteln.  Bei jedem Einkauf können wir nämlich an unserer Klimabilanz arbeiten, in dem wir auf natürliche und nachhaltig produzierte Produkte setzen. Viele Konsumenten versuchen außerdem, auf Plastik zu verzichten, aber das hilft der Umwelt nicht zwangsläufig.

Wägt man die verschiedenen Verpackungsmöglichkeiten gegeneinander ab, zeigt sich, dass Einweg-Glasflaschen zwar besser recyclebar sind als beispielsweise eine PET-Verpackung, wegen ihres aufwendigen Transports (Glas wiegt wesentlich mehr als Plastik) und langwierigen Wiederverwertungsprozesses ökologisch jedoch schlechter abschneiden.  

Für einen nachhaltigen Lebensmitteleinkauf ist es deshalb nicht ausschlaggebend, ob die Produkte in Plastik verpackt sind oder nicht. Vielmehr musst du darauf achten, welches Plastik verwendet wurde. Viele Hersteller, die sich aktuell noch für Plastikverpackung entscheiden, machen es zu ihrer Mission, den Anteil von recyceltem Material immer weiter zu erhöhen und ihre Produkte selbst komplett recyclebar zu machen. Wichtig für uns als Verbraucher: Dieses Plastik muss auch richtig entsorgt werden, denn nur, was in die gelbe Tonne kommt, kann dem Recycle-Prozess wieder zugeführt werden.

 

Ausmisten

Nach Weihnachten, hat auch die Weihnachtsdeko bald ausgesorgt. Aber Achtung: Statt die Weihnachtsdeko in Kisten zu stopfen und auf den Dachboden zu bringen, ist jetzt die perfekte Gelegenheit auszumisten. Und wenn du schon dabei bist, sollte auch dein Kleiderschrank-Inhalt unter die Lupe genommen werden.

Was brauche ich noch im neuen Jahr – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen genauen Kleidungs-Check!
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Ausmisten - was hat das mit grünen Vorsätzen zu tun? Minimalismus ist ein wichtiger Schritt zu einem nachhaltigeren Leben. Wenn du dich genau mit den Sachen beschäftigst, die du bereits besitzt und überlegst, was davon du wirklich brauchst, wirst du bald nur noch von Sachen umgeben sein, die dich wirklich mit Glück und Stolz erfüllen. Pluspunkt: Der nächste Kaufrausch fällt nicht mehr so heftig aus, weil du ja bereits weißt, welche schönen Teile zu Hause auf dich warten.

 

Gesunde Alternativen

Man kennt sie, die nervigen Angewohnheiten, die wir pflegen, obwohl sie uns eigentlich schaden. Zum Beispiel die zwei Tassen Kaffee am Morgen oder die schokoladigen Snacks zwischen den Mahlzeiten. Hin und wieder verbieten wir uns diese kleinen Laster für ein paar Wochen, aber sobald wir mit besonders starkem Stress zu kämpfen haben, kommen wir doch wieder darauf zurück.

Die Lösung ist, nach Alternativen zu suchen, statt sich Verbote aufzuerlegen. Ein beliebtes Motto in der Wunderweib.de Redaktion: Smoothies statt Kaffee! Frisches Obst und Gemüse schmecken nicht nur lecker, sondern auch die Schokoladensucht lässt sich mit Apfel- oder Birnenspalten bekämpfen. Probiere es einfach mal aus, es ist reine Gewohnheitssache. Unsere natürlichen Lieblingssnacks, die außerdem gegen Heißhungerattacken helfen: Nüsse und Cerealien.

Nüsse sind der perfekte Snack für Zwischendurch
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