GriechenlandGrüner Laserpointer brennt Junge Loch in Auge - jetzt ist er zur Hälfte blind

Ein neunjähriger Junge aus Griechenland spielte mit einem Laserpointer. Ärzte entdeckten nun ein Makulaloch, das d

as Spielzeug ihm ins Auge gebrannt hat und sein Sehvermögen beeinträchtigt.

Dass Laserpointer nicht ungefährlich sind, zeigt auf erschreckende Weise dieser Fall aus Griechenland. Ein Vater kaufte seinem Sohn vor einem Jahr einen Laserpointer auf einem Markt. Kürzlich plagte der Neunjährige über Sehprobleme. Auf einem Scan war schließlich ein großes Loch in seiner linken Netzhaut, der Makula, zu sehen. Die Makula ist für das scharfe Sehen verantwortlich. Bei einem Makulaloch können Sehstörungen sowie dunkle Flecken in der Mitte des Blickfeldes die möglichen Folgen sein. 

Eine Operation kam nicht mehr in Frage, da die Nerven, die das Loch umgaben, bereits völlig zerstört waren. Der Laserpointer wirkt wie eine Lupe, die ein Stück Papier verbrennt. Der Junge hat auf seinem linken Auge nun nur noch eine Sehkraft von 20 zu 100. 

 

Darum sind Laserpointer so gefährlich

Laserpointer mit 1 mW (Milliwatt) gelten als ungefährlich für unsere Augen. Doch heutzutage sind immer mehr illegale Spielzeuge mit einem Wert von 1000mW erhältlich. Bei kurzer Distanz können diese Strahlen irreparable Schäden an der Netzhaut verursachen. Denn im Gegensatz zur einer Glühbirne, bündeln Laserpointer ihre ganze Energie auf einer sehr kleinen Fläche. Vor allem grünes Licht ist gefährlich für den Menschen, da das Auge 10 Mal empfindlicher darauf reagiert, als bei rotem Licht.

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