OnlineshoppingGünzburg: Bayrische Stadt sagt Amazon den Kampf an

Amazon und andere große Internethändler sind für kleine lokale Geschäfte ein Problem. Der Online-Einkauf ist für viele Kunden oft bequemer und stressfreier. Doch die Stadt Günzburg hat eine besondere Lösung für dieses Problem gefunden.

Die bayrische Stadt Günzburg stellt seit Ende 2017 eine eigene Internet-Plattform, um den lokalen Geschäften zu helfen. Auf „wir-in-guenzburg.de“ bieten die stationären Händler der Stadt ihre Waren in ganz Deutschland an und versenden diese auch kostenlos in alle Bundesländer. Innerhalb der Stadt Günzburg erreicht die Bestellung den Kunden sogar noch am selben Tag.

 

Konkurrent Amazon

„Ganz ehrlich, gegen Amazon hat keiner eine Chance. Auch wir als Günzburger Unternehmen jetzt nicht in diesem Sinne. Diese Website ist wirklich einfach dazu da, sich online zu präsentieren“, erklärt Nikola Tesch, die Stadtmanagerin Günzburgs, gegenüber dem Wirtschaftsmagazin „Made“.

Der Online-Auftritt für Geschäfte wird immer wichtiger. Der klassische Stadtbummel scheint langsam auszusterben. Lockangebote in den Straßen finden oft keine Abnehmer mehr. Zudem sind Online-Anbieter meist auch günstiger, da sie die persönliche Beratung des Kunden einsparen.

 

Neuer Online-Handel rettet Geschäfte

Doch das neue Online-Konzept der Stadt scheint aufzugehen. Weinhändler Robert Hopperdietzel bietet eine Auswahl von über 800 verschiedenen Weinen und profitiert schon jetzt vom Online-Handel: „Ohne den Online-Handel im Hintergrund könnte ich kein so großes Sortiment vorhalten und könnte auch die günstigen Preise nicht anbieten.“

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