Haarlexikon

Das steckt hinter den Begriffen zum Thema Haarausfall

Einige Begriffe wie Alopezie, Biotin, Keratin und Co. liest man immer wieder, wenn es ums Thema Haare und Haarverlust geht. Doch was bedeuten sie?

Haarpflege
Hier erklären wir, was einige Begriffe rund um das Thema Haarausfall bedeuten. Foto: iStock/supersizer

Die richtige Haarpflege

In gesundes, volles Haar investieren Frauen oft viel Zeit und Geld, denn Shampoo, Conditioner und Kuren versprechen mit wohltuenden Zusätzen immer auch eine gute Pflege. Ähnliches gilt für Styling-Produkte. Doch sie alle können nichts gegen Haarverlust ausrichten, der oftmals aus einer nicht ausreichenden Nährstoffversorgung der Haarwurzeln resultiert. Um mehr darüber zu erfahren, wie deine Haare so „ticken“, haben wir hier die wichtigsten Fachbegriffe zusammengestellt und erklären auch, wie du deinen Haaren von innen heraus etwas Gutes tun kannst.

Kräftiges und gepflegtes Haar
Was deine Haare brauchen, sind gute Pflege und Nährstoffe. Foto: iStock/Jun

Alopezie, Keratin & Co.: die wichtigsten Begriffe im Überblick

Alopezie

Etwa 100 Haare pro Tag zu verlieren ist ganz normal. Wenn aber deutlich mehr Haare in der Bürste hängen bleiben oder sich der Haarschopf lichtet, könnte es sich um andauernden Haarausfall, auch Alopezie genannt, handeln. Hierbei unterscheidet man drei Formen: diffusen Haarausfall (Alopecia diffusa), kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) und erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie). Letzterer ist besonders verbreitet und macht sich bei Frauen in Form eines lichten Scheitels bemerkbar.

Azyklisches Wachstum

Jedes Haar hat einen ganz eigenen Wachstumszyklus, die Haarwurzel kann sich zwei bis sechs Jahre in der Wachstumsphase befinden. Danach kommt es zu einer ein- bis zweiwöchigen Übergangsphase und einer darauffolgenden Ruhephase. Das alte Haar hält sich noch zwei bis vier Monate in der Haarwurzel, während ein neues Haar bereits wächst. Schließlich fällt das alte aus und eine neue Wachstumsphase beginnt. Es wachsen also nicht alle Haare jederzeit.

Haarfollikel

Der Follikel, auch Haarbalg genannt, umgibt die Haarwurzel und hält das Haar in der Kopfhaut. Hier wird das Haar produziert und mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Ist der Haarfollikel beschädigt oder entzündet, stoppt das Haarwachstum und es kommt zum Haarverlust. Um das Haarwachstum wieder anzuregen und die Nährstoffversorgung der Follikel zu verbessern, gibt es je nach Art des Haarausfalls verschiedene Möglichkeiten. Bei erblich bedingtem Haarausfall kann der Wirkstoff Minoxidil Abhilfe schaffen.

Keratin

Keratin ist ein elastisches Eiweiß und Hauptbestandteil von Haaren. Sie bestehen zu 90 Prozent aus Schichten von Keratin, sozusagen ineinander geschlungenen Fäden, die durch ihre Beschaffenheit für Elastizität und Festigkeit sorgen. So kann ein nur 0,03 bis 0,13 Millimeter breites Haar circa 100 Gramm tragen – das entspricht etwa einer Tafel Schokolade.

Minoxidil ist ein Wirkstoff, der ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wurde. Forschern fiel jedoch auf, dass durch die Einnahme auch die Körperbehaarung zunahm. Seitdem kommt es gegen Haarausfall zum Einsatz. Der Grund: Minoxidil unterstützt die Haarfollikel, weil der Wirkstoff die Blutgefäße erweitert und dadurch die Blut- und Nährstoffversorgung des Haars verbessert. Zudem werden Zellen, die Keratin produzieren, aktiviert und die Wachstumsphase der Haare angeregt.

Talgdrüsen

Talgdrüsen sind an Haarfollikeln zu finden und produzieren dort ein fettiges Sekret, das Haare geschmeidig hält und vor dem Austrocknen oder Krankheitserregern schützt. Pro Haarfollikel gibt es bis zu fünf Drüsen. Problematisch ist jedoch, wenn eine zu hohe Talgproduktion die Poren der Haut verstopft. Die Folge kann Haarausfall sein, weil die Haare auf Dauer nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können.

Testosteron

Testosteron ist ein Sexualhormon, das in unterschiedlicher Konzentration bei Männern und Frauen vorkommt und daher auch verschieden wirkt. Es fördert die Entwicklung der Geschlechtsreife und reguliert den Haarwuchs. Bei zu wenig Testosteron wird die Wachstumsphase des Haars verkürzt. Der Mythos, dass dies auch zu Haarausfall führt, stimmt übrigens nicht. Der wahre Grund ist eine genetisch bedingte Sensibilität der Follikel für das Sexualhormon Dihydrotestosteron (DHT), ein Zwischenprodukt aus Testosteron, das in den Haarwurzeln gebildet wird. Diese Überempfindlichkeit gegen DHT bremst das Haarwachstum. So kommt es schneller zur Ruhephase und Haarausfall – die Haare wachsen dann meist nicht nach.

Vitamin H

Vitamin H, auch Biotin oder Vitamin B7 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin, das unser Körper täglich benötigt und selbst nur in geringen Mengen herstellen kann. Enthalten ist es beispielsweise in Rindfleisch, Haferflocken, Bananen, Haselnüssen oder Eigelb. Durch das Vitamin werden der Aufbau von Keratin und die Stoffwechselaktivität gefördert.

Tipp: BIO-H-TIN® mit Vitamin H gibt es auch in praktischer Tablettenform für die tägliche Einnahme.

Optimale Nährstoffversorgung mit BIO-H-TIN® Hair Essentials

Wenn Haare über Haarfollikel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, kann es zu Haarverlust kommen. Dies kann durch hormonelle Einflüsse, eine nicht ausgewogene Ernährung, Stress, gesundheitliche Probleme oder Medikamenteneinnahme der Fall sein.

BIO-H-TIN® Hair Essentials kann dem entgegenwirken, indem es genau die Mikronährstoffe und Spurenelemente liefert, die der Haarwurzel fehlen: eine ausgewogene Kombination aus Biotin, Zink, Selen, Kupfer, Eisen, Pantothensäure, L-Cystein sowie einem gentechnikfreien Bio-Hirseextrakt. Eine Kapsel am Tag reicht aus, um den Ernährungsplan ideal zu ergänzen. Der Inhalt kann, wenn gewünscht, auch einfach morgens mit Joghurt gemixt werden.

Mit diesen Infos und Tipps weißt du jetzt, was hinter den Begriffen steckt, die du schon oft gehört hast und was schönes und vor allem gepflegtes Haar ausmacht.

Pflichttext:

BIO-H-TIN® Vitamin H 2,5 mg /-5 mg Tabletten Wirkstoff: Biotin Anw.: -2,5 mg: Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen. -5 mg: Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen beim sehr seltenen Biotinabhängigen, multiplen Carboxylasemangel. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. (BHT/20190529/LW)