Corona-LockdownHärterer Corona-Lockdown: Diese Bundesländer setzen nicht alle Maßnahmen um

Die neu festgelegten Corona-Maßnahmen werden nicht in allen Bundesländern umgesetzt.

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Inhalt
  1. Corona-Lockdown: Berlin mit Ausnahme bei den Kontaktbeschränkungen
  2. Diese Bundesländer planen eine Öffnung der Schulen
  3. Nicht alle Bundesländer wollen eingeschränkten Bewegungsradius umsetzen

Am Dienstag, 5. Januar, haben Bund und Länder nicht nur die Verlängerung des harten Lockdowns um mindestens drei Wochen bis zum 31. Januar beschlossen, sondern sich auch auf Verschärfungen geeinigt. Diese müssen allerdings von den Bundesländern nun noch umgesetzt werden.

 

Corona-Lockdown: Berlin mit Ausnahme bei den Kontaktbeschränkungen

Neben den Kontaktbeschränkungen, die nur noch Treffen von einem Hausstand mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt vorsehen, gehört auch der eingeschränkte Bewegungsradius von 15 Kilometern in Hotspots und die Schließung der Schulen und Kitas über den 10. Januar hinaus zu den wichtigsten Ergebnissen.

Allerdings haben die Bundesländer in ihren Parlamenten jetzt auch Abweichungen von den festgelegten Maßnahmen bestimmt. Bei den Kontaktbeschränkungen hat sich Berlin für einen wichtigen Extrapunkt entschieden. Eigentlich sollen Kinder von der neuen Regel nicht ausgenommen werden. In der Hauptstadt sollen Kinder von Alleinerziehenden aber eine Ausnahme darstellen und bei Treffen nicht mitgezählt werden.

 

Diese Bundesländer planen eine Öffnung der Schulen

Andere Außnahmen betreffen die Öffnung von Kitas und Schulen. Beschlossen wurde eigentlich, dass Bildungseinrichtungen geschlossen bleiben, doch viele Bundesländer planen schon jetzt nach und nach eine Rückkehr zum Präsenzunterricht. In Berlin soll es für die Klassenstufen 1 bis 3 ab dem 18. Januar Wechselunterricht geben, eine Woche später sollen die Klassen 4 bis 6 folgen.

Corona-Lockdown: Diese neuen Regeln gelten jetzt!

Auch in Mecklenburg-Vorpommern soll der Präsenzunterricht ab dem 18. Januar wieder starten, jedoch nur in Landkreisen, in der der Inzidenzwert unter 50 liegt. In Baden-Württemberg ist ebenfalls eine Öffnung der Grundschulen und Kitas ab dem 18. Januar geplant, wenn dies die Entwicklung der Corona-Zahlen hergibt.

Sonderregeln gibt es in den meisten Bundesländern für die Abschlussklassen. Für sie soll unter Einhaltung der Hygiene-und Abstandsregeln der Präsenzunterricht weiterhin stattfinden. Und auch die Kitas bieten in ganz Deutschland eine Notbetreuung an. Jedoch werden Eltern dazu angehalten, wenn möglich die Kinder nicht in die Kitas zu bringen.

 

Nicht alle Bundesländer wollen eingeschränkten Bewegungsradius umsetzen

Um die Schulen zu entlasten, haben einige Bundesländer zudem beschlossen, die Ferien zu verschieben. In Thüringen wurden die Winterferien vom Februar auf die letzte Januarwoche vorgezogen. In Sachsen sollen die normalerweise im Februar gelegenen vierzehntägigen Winterferien auf die erste Februarwoche und die Woche vor Ostern verschoben werden.

Der viel diskutierte eingeschränkte Bewegungsradius von 15 Kilometern in Hotspots mit einer Inzidenz von mehr als 200 wird zudem nicht überall eingeführt. Länder wie Thürigen, Niedersachsen, Hamburg und Baden-Württemberg planen derzeit nicht, diese Regel umzusetzen oder prüfen zunächst die Kontrollierbarkeit der Maßnahme.

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