RäumungsverkaufHamburg: Geschäft "Jeans Projekt" schließt

Das Geschäft "Jeans Projekt" schließt seine Filiale in der Hamburger Innenstadt. Damit verschwindet der letzte große Jeansladen in der Hansestadt.

Hamburg: Geschäft "Jeans Projekt" schließt
Hamburg: Geschäft "Jeans Projekt" schließt
Foto: privat /wunderweib

Anfang der 1970er Jahre gab es 30 Filialen des Geschäfts "Top Jeans Shop" in Norddeutschland. Später wurde es umbenannt in "Jeans Projekt." Über 10.000 Jeans von den verschiedensten Marken wurden hier verkauft. Der Laden führt auch Übergrößen und bietet Änderungen von Jeans an. Nun titelt die Homepage des Ladens: "Bye bye Jeans Projekt - wir schließen demnächst!"

 

"Jeans Projekt" schließt letzte Filiale

Nach vielen Jahrzehnten schließt der kultige Jeansladen am Ida-Ehre-Platz nun seine letzte Filiale. Der Grund: fallende Umsätze. Immer mehr Kunden bestellen ihre Kleidung im Internet. Hinzu kommt die harte Konkurrenz von Billiganbietern und das immer geringere Markenbewusstsein der Menschen. "Wir haben lange am Markt gekämpft. Unseren Angestellten zuliebe, die teils seit 20 Jahren bei uns sind, und aus der Tradition heraus", sagt Ladenmanager Klaus Diekhöfer.

 

Fallende Umsätze sind Grund für Räumung

Und diejenigen Kunden, die auf Marken setzen, gehen direkt in ihren Lieblingsshop: Die Jeansanbieter Levi's, G-Star, Diesel, Lee, Camp David, Mustang, Pepe Jeans, Replay und Tommy Hilfiger haben inzwischen vielerorts ihre eigenen Filialen.

In der über 300 Quadratmeter großen Filiale heißt es nun bis zum Ende des Jahres: Räumungsverkauf! 20 Prozent Rabatt auf alle Teile bietet das "Jeans Projekt" zum letzten Mal an.

 

 

 

(ww7)

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