Trotz HitzewarnungHamburg Sportfest in der Hitze: Über neun Schüler ins Krankenhaus eingeliefert

Bei einem Schulsportfest in Hamburger Stadtteil Altona mussten mindestens neun Kinder aufgrund der Hitze ins Krankenhaus eingeliefert werden. 50 Rettungskräfte waren im Einsatz.

In Hamburg sind heute um die 33 Grad. In dieser Hitze mussten heute 600 Schüler der Max-Brauer-Schule in Hamburg-Alton dennoch ein Sportfest absolvieren. Nachdem Weitsprung und Werfen am Vormittag auf dem Programm standen, sollte um 12 Uhr in der prallen Mittagssonne ein 800 Meter-Lauf folgen. Er wurde abgebrochen, da zwei Schüler über Atemprobleme klagten. Danach kippten laut NDR-Informationen Schüler zwischen zehn bis zwölf Jahren in der Umkleidekabine um.  

Insegsamt wurden mindestens neun Schüler vorsichtshalber in ein Krankenhaus eingeliefert, acht von ihnen klagten über Kreislaufprobleme. Knapp 50 Rettungskräfte kümmerten sich um die Schülerinnen und Schüler. 

Hamburg: Neun Schüler erleiden Hitzeschlag bei SporfestiStock/Symbolbild

 

Warum das Hamburger Sportfest nicht abgesagt wurde

Eigentlich war es absehbar, dass diese tropischen Temperaturen nicht für Sport geeignet sind. Warum wurde das Sportfest der Max-Brauer-Schule nicht abgesagt? Die Schulleitung räumte ein, eine Fehlentscheidung getroffen zu haben. Peter Albrecht, Sprecher der Schulbehörde, sagte dem Hamburger Abendblatt dazu: "Es macht natürlich Sinn, wenn sich eine Schulleitung im Zweifel entscheidet, ein Sportfest zu verschieben, zumal es eine Hitzewarnung gegeben hat. Die Schulleitung hat gesagt, es tut ihnen sehr leid. Es war eine falsche Entscheidung."

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