LeistungskürzungHartz-IV-Empfängern drohen jetzt härtere Strafen bei Arbeitsverweigerung

Die Bundesagentur für Arbeit hat nun harte Leistungskürzungen gegen Hartz-IV-Empfänger beschlossen, wenn sie nicht mit dem Jobcenter kooperieren. Es können sogar ausgezahlte Hartz-IV-Leistungen zurückgefordert werden.

Während Hartz-IV-Empfänger, die ihre Pflichten vor dem 1. August verletzt haben – zum Beispiel durch Arbeitsverweigerung – mit dreimonatiger Auszahlungskürzung bestraft wurden, werden die Strafen jetzt härter und vor allem länger. Seit dem 1. August wurde §34 erweitert. Nun kann sogar Geld von den Empfängern zurückgefordert werden, schreibt „Spiegel Online“.

Des Weiteren schlagen die Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vor, die Frist der Kürzung auf vier bis fünf Monate zu verlängern, schreibt die „Bild“. Durch den Druck, der auf Hartz-IV-Empfänger liegt, die sich weigern zu arbeiten, könnte eine „arbeits-politische Wirkung“ erreicht werden, was wiederum zur raschen Integration der Betroffenen in die Erwerbsarbeit beitragen kann.

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