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Hartz IV: Hier gibt es jetzt mehr Geld vom Amt!

Hartz-IV-Empfänger können in dieser Stadt bald mehr Hilfen vom Amt bekommen.

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Gute Nachrichten für Hartz-IV-Empfänger: Sie erhalten vom Amt künftig mehr Geld - und zwar fürs Wohnen. Bedürftige erhalten beim Zahlen der Miete ihrer Wohnung Unterstützung. Genau dafür werden in Berlin jetzt die Sätze angehoben.

Hartz-IV-Empfänger erhalten mehr Geld für Miete

Denn: Möchte ein Hartz-IV-Empfänger die Miete seiner Bleibe vom Amt übernommen haben, darf diese nicht über den jeweils gültigen Richtwerten liegen. In den vergangenen Jahren sind die Mietpreise allerdings in ganz Deutschland, aber besonders in Berlin, immer weiter angestiegen.

Hartz-IV soll erhöht werden - Sanktionen abgeschafft werden!

Für Berlin liegt nun ein neuer Mietspiegel vor, der dafür sorgt, dass der Sozialsenat die Richtwerte anpasst. In der Berechnung spielen die Daten für einfache bis mittlere Wohnwerte eine Rolle. Diese liegen zwischen 6,25 und 6,84 Euro je Quadratmeter. Darüber hinaus sind die kalten Betriebskosten wichtig, die mit 1,68 Euro/m² angegeben werden.

Hartz-IV-Empfänger müssen trotzdem draufzahlen

Durch die neuen Berechnungen erhöht sich der Satz um fast zehn Euro. Die Mietkosten können künftig bei 426 Euro für eine Singlewohnung bis hin zu 857,82 Euro für eine Bedarfsgemeinschaft mit 5 Personen liegen. Die zugelassene Größe hängt davon ab, wie viele Menschen in der Wohnung wohnen. So werden beispielsweise für einen Fünf-Personen-Haushalt maximal 102 Quadratmeter veranschlagt.

Trotz der Erhöhung müssen Bedürftige dem Portal "HartzIV.org" zufolge weiterhin einen Teil ihres Regelsatzes für die Wohnkosten nutzen. Nur in einigen Härtefällen, darunter zum Beispiel bei Schwangeren, werden bis zu zehn Prozent höhere Kosten übernommen.

Foto: PeJo29/istock

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