Schwere Zeiten

Hartz-IV-Karin: 7 Kinder, Tochter mit Asthma und jetzt noch Corona!

Belastungsprobe für "Hartz und herzlich"- Karin: So schwer hat es ihre Familie in der Corona-Zeit.

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Derzeit laufen wieder neue Folgen der Doku-Serie "Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz-Baracken" bei RTLZwei und die zeigen vor allem den Alltag der Menschen in dem Wohnblock in Zeiten der Corona-Pandemie - eine große Herausforderung für Karin und ihre Familie.

"Hartz und herzlich": Corona-Krise setzt Karin und ihrer Familie zu

Karin lebt zusammen mit ihrem Partner Elvis und sieben ihrer acht Kinder seit vielen Jahren auf engstem Raum in den Benz-Baracken. Weil nur wenig Platz für die zehn Mitglieder der Familie ist, trifft die Corona-Krise die TV-Protagonisten besonders hart. Vor allem der Lockdown im Frühjahr hat den Hartz-IV-Empfängern zugesetzt.

Denn: Weil die Kinder wochenlang nicht mehr zur Schule durften, musste Karin sich fast rund um die Uhr um ihre Söhne und Töchter kümmern - eine echte Belastungsprobe. In ihrem neuen Alltag machen die Kinder ihre Hausaufgaben für die Schule oder spielen mal ein Spiel, doch die Beschäftigung reicht nicht aus, findet Karin.

Hartz-IV-Familie: Große Sorge um Tochter Jasmin

"Wir hocken nur aufeinander", beklagt sie sich. "Das ist für die ganze Familie langweilig, du kannst nichts unternehmen." Ab und zu gehen ihr in der neuen Situation die Kinder auch "auf den Sack", gesteht Karin. "Wenn es jetzt heißt, dass wir nirgends mehr hindürfen, ich glaube, dann flippe ich aus."

Hartz und herzlich: Schafft der achtfache Vater Elvis endlich den Drogenentzug?

Doch die Corona-Pandemie zerrt nicht nur an den Nerven der Familie, sie ist für Tochter Jasmin auch besonders gefährlich. Der Teenager leidet an Asthma und gehört deshalb zur Risikogruppe. "Vor drei Tagen war ich auch weg. Ich habe nicht so Angst davor. Aber die Mama und der Papa haben mir das dann klar gesagt und dann habe ich es auch verstanden, dass ich mehr aufpassen muss als alle anderen aus der Familie, weil ich halt Asthma habe", so die 17-Jährige.

"Hartz und herzlich"-Elvis: So versucht er, seine Familie zu schützen

Karin gesteht, dass sie Angst habe, dass jemand aus der Familie erkranken könnte und dann "eventuell einer von uns gehen muss". Und auch bei Elvis wird die Sorge um seine Liebsten sichtbar. Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, benutzt er keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr, fährt nur noch mit dem Rad oder geht zu Fuß.

Was den Hartz-IV-Empfänger erleichtert:iIn den Baracken halten sich alle Bewohner an die geltenden Sicherheits-und Hygienemaßnahmen. Wie es für die Protagonisten der TV-Doku weitergeht, gibt es immer dienstags um 20.15 Uhr bei RTLZwei zu sehen.

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