Hartz IV: Sie will Altenpflegerin werden, doch das Amt macht nicht mit

Sie ist 27 Jahre alt, Mutter, Hartz-IV-Empfängerin und hat ihren Traumberuf gefunden. Doch der Weg zu einer Ausbildung und das Lossagen vom Hartz IV ist nicht leicht – insbesondere, weil sich das Arbeitsamt ihr in den Weg stellt.

Hartz-IV-Empfängerin bekommt keinen Ausbildungszuschuss.
Die 27-jährige Mutter möchte während ihrer Ausbildung eine Förderung des Arbeitsamtes erhalten - doch das Amt macht nicht mit.
Foto: iStock

Vor Melanie Tröger liegt ein steiniger Weg. Als Mutter eines zweijährigen Kindes möchte sie nichts lieber, als sich vom Hartz IV loszusagen, eine Ausbildung zur Altenpflegerin beginnen und endlich auf eigenen Beinen stehen. Erfahrung hat sie in dieser Branche bereits, da sie seit einem Jahr als Helferin in der ambulanten Altenpflege tätig ist. Die Ausbildung könnte im September beginnen und wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, bräuchte sie keine Hartz-IV-Aufstockung mehr. Doch so einfach ist das nicht.

Laut „Tag 24“ erhält sie keine Förderung. Was der Grund dafür ist, verstehe sie nicht. „Sobald ich die Ausbildung beendet hätte, würde ich genug verdienen, sodass ich die Aufstockung gar nicht mehr bräuchte“, sagte sie zu „Tag 24“. Die zuständige Agentur für Arbeit, so „Tag 24“, äußere sich zu dem Fall bisher nicht, da es gegen die Datenschutzrechtlinien verstoße. Wie der Fall ausgeht, bleibt also abzuwarten.

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