Trotzdem ist sie sehr einsam"Hartz und herzlich": Coming Out bei zweifacher Mutter Ute

Ute aus dem Arbeiterblock in Salzgitter gibt in der RTL2-Sozialdokumentation "Hartz und herzlich" Einblicke in ihr Leben mit zwei Kindern und Hartz IV. Doch nicht nur ihre Geldsorgen, auch Narben aus der Vergangenheit und die Einsamkeit belasten die Mutter. Erst vor Kurzem hatte sie außerdem ihr Coming Out.

Die RTL2-Sozialdokumentation „Hartz und herzlich“ begleitet in den aktuellen Folgen Menschen in Salzgitter. Auch in das Leben von Ute, einer zweifachen Mutter, erhält man einen Einblick. So ermöglichte sie zuletzt ihren Kindern einen Rummelbesuch, auch wenn sie am Ende des Monats dafür hungern musste. 

 

Überforderung im Alltag

Ute ist alleinerziehend und überfordert. Sie versucht immer wieder dem Chaos in ihrer Wohnung Herr zu werden und endlich für etwas Ordnung zu sorgen. Dabei findet sie Bilder und Zeichnungen, die sie gefertigt hat, um Erinnerungen aus ihrer Kindheit zu verarbeiten. Als Ute dem Kamerateam von ihren Erlebnissen im Heim berichtet, brechen die Tränen aus ihr heraus: „Liebe hab ich in der Kindheit meiner Meinung nach nicht richtig gekriegt. Das ist das, was halt so fehlt. Deshalb such ich auch oft so eine mütterliche Person“, erklärt die 36-Jährige.

 

Utes Coming Out

Ute ist einsam und sehnt sich nach Umarmungen und Nähe. Sie hat sich vor Kurzem geoutet, doch für eine Beziehung mit einer Frau fehlt ihr noch der Mut. Aktuell hat sie einfach nicht den Raum, um sich um sich selbst zu kümmern. „Dann heul ich manchmal auch, weil das halt so das ist, was mir fehlt“, erzählt sie traurig. Ihr Halt in dieser Zeit sind ihre beiden Kinder, deren Wünsche sie jeden Tag aufs Neue versucht zu erfüllen. Auf keinen Fall möchte Ute die Fehler ihrer Eltern wiederholen.

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