Bei RTL2-Dreharbeiten"Hartz und herzlich": Junge Mutter wird auf offener Straße erschossen

In der aktuellen Folge von „Hartz und herzlich“ wurde eine junge Frau erschossen. Der Fall erschüttert die Bewohner des Arbeiterblocks in Salzgitter.

RTL2 begleitet mit der Sozialdokumentation „Hartz und herzlich“ aktuell Menschen in Salzgitter und zeigt deren Leben am Existenzminimum. Sie wohnen in den Arbeiterblocks in Lebenstedt, dem größten Stadtteil der niedersächsischen Stadt. In der letzten Folge musste das Viertel ein besonders trauriges Ereignis verkraften. Nur 500 Meter vom Jobcenter entfernt wurde eine junge Frau auf offener Straße erschossen. Die Familie der Frau musste das Geschehen mit ansehen.

 

Augenzeugen berichten

Der Onkel des Opfers war Zeuge der Tat und berichtet: „Alle waren hier am Spielen mit den Kindern. Die Mutter hat noch gesehen, was er vorhat, hat versucht ihn aufzuhalten. Sie ist von hinten an ihn ran mit einem Würgegriff, hat ihn noch zu Boden zerren können. Aber trotzdem hat er dann rumgeschossen und hat sie dann auch erwischt.“ Nach einer kurzen Pause meint er noch: „Sie war dann auch gleich, an Ort und Stelle war sie tot.“

Auch ihr Bruder hat schreckliche Szenen beobachtet: „Meine Mutter lag da neben meiner Schwester. Hier war alles voll mit Blut.“ Die Nachbarn nehmen großen Anteil an der Tragödie. Freunde stehen der Familie bei. Besonders die Mutter des Opfers leidet sehr unter dem Verlust. Eine Freundin erklärt, dass die Tochter bereits das zweite Kind ist, welches die Frau gewaltsam verloren hat.

 

Anwohner bekommen Angst

Bei den übrigen Bewohnern macht sich hingegen ein ungutes Gefühl breit. „Ich find’s nicht so toll. Das wird ja immer schlimmer. Da wird geschossen, da wird geschossen. In welcher Welt leben wir? Nur noch Gewalt, Schießen und sonst irgend so einen Scheiß“, meint die zweifache Mutter Ute entschieden. Die schreckliche Tat lässt die Anwohner erneut darüber nachdenken, vielleicht doch aus Salzgitter und dem Arbeiterblock wegzuziehen.

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