Eine Mutter berichtetHartz und Herzlich: Wenn Kita-Platz-Mangel zu Hartz IV führt

Franziska ist zweifache Mutter und lebt von Hartz IV, weil sie keinen Kita-Platz findet. In der RTL-Doku „Hartz und Herzlich“ gibt sie Einblicke in ihren Alltag. Jetzt gibt es eine überraschende Wendung!

Wer von Hartz IV lebt, hat oft mit großen Vorbehalten zu kämpfen. So auch die 28-jährige Franziska, die in der aktuellen Staffel der RTL-II-Doku „Hartz und Herzlich“ zu sehen ist.

Entgegen gängiger Vorurteile will die junge Mutter unbedingt arbeiten. Jahrelang hat sie dies auch getan und war selbstständig. Mit der Geburt ihres zweiten Sohnes, der auch noch besonders gefördert werden muss, sah sich Franziska gezwungen, ihr Gewerbe abzumelden. Sie steckte all ihre Zeit und Kraft in die Erziehung ihres Sohns.

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Mittlerweile lebt Franziska von Hartz IV. Denn sie konnte einfach keinen Kita-Platz finden - schon gar nicht in einem integrativen Kindergarten, in dem Sohn Jonas die Förderung erhalten würde, die er bräuchte.

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Bei „Hartz und Herzlich“ bekommt der Zuschauer hautnah mit, wie schnell man in die Hartz-IV-Spirale rutschen kann. Einen Kita-Platz einklagen oder Ausfallgeld zu beantragen, wie es Eltern in dieser Situation empfohlen wird, ist Franziska nicht möglich, da die 28-Jährige vor der Geburt selbstständig war.

Deutlich wird: Manchmal reicht Mühe allein nicht aus, um den Weg aus der Arbeitslosigkeit zu schaffen. Dann braucht man ein kleines Bisschen Glück. Und so nimmt auch Franziskas Geschichte am Ende der Sendung noch eine überraschende Wendung: Die Leitung einer Kita meldet sich bei der Familie, um Sohn Jonas einen Platz anzubieten. Wie die Leiterin auf Franziska aufmerksam geworden ist, bleibt unklar – doch sie eröffnet der jungen Mutter den Weg zurück in die Arbeitswelt.

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