Hartz-IV-DokuHartz und herzlich: Wie Dagmar an ihrem Probetag sexuell belästigt wurde

In der Doku „Hartz und herzlich“ berichten Hartz-IV-Empfänger aus ihrem Alltag. Was die 63-jährige Dagmar erleben musste, macht die Zuschauer fassungslos: Sie wurde sexuell belästigt, als sie ihren Probetag für einen neuen Job hatte.

Dagmar ist 63 Jahre alt und lebt in den Mannheimer Benz-Barracken. Während andere Menschen ihres Alters sich auf die Rente freuen, ist Dagmar dringend auf Jobsuche. Die Frau bezieht derzeit Hartz-IV – und möchte unbedingt wieder arbeiten.

Wie es ist, mit 63 auf Jobsuche zu sein und sein Leben am Existenzminimum zu bestreiten, offenbart die aktuelle Sozial-Doku „Hartz und herzlich“. Auf RTL II geben dienstags um 20.15 echte Hartz-IV-Empfänger Einblick in ihren echten Alltag. Dagmar ist eine von ihnen. Die Geschichte der Frau bleibt den Zuschauern besonders im Gedächtnis.

Dagmar ist Großmutter von sage und schreibe 28 Enkeln. Doch aktuell reicht das Leben nicht einmal für sie allein. Einen ganzen Monat musste sie mit 70 Euro auskommen, nachdem Dagmar die Beiträge gekürzt wurden. Die Hartz-IV-Empfängerin hatte sich zwar einen Job bei einem Kiosk gesucht – diesen aber nicht dem Jobcenter gemeldet. Es folgten Sanktionen.

In der letzten Folge wollte Dagmar alles besser machen. Sie hatte sich auf einen neuen Kiosk-Job beworben. Als sie die Zusage für einen Probetag bekam, war die 63-Jährige überglücklich.

Umso größer war die Enttäuschung: Der Probetag ging nach hinten los. Im wahrsten Sinne des Wortes, zwei Männer fassten Dagmar im Kiosk nämlich an den Hintern. Wenn ein Probetag mit sexueller Belästigung beginnt, ist kaum verwunderlich, dass man den Job ablehnt – egal ob man Hartz IV bezieht oder nicht. So einer Erniedrigung muss sich kein Mensch aussetzen.

Jetzt fiebern die Zuschauer mit Dagmar mit. Wie es der Hartz-IV-Empfängerin nach dem misslungenen Probetag ergeht, erfährt man in der nächsten Folge von „Hartz und herzlich“.

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