RauchenHerzinfarkt bei Rauchern: Gerade junge Raucher sind gefährdet

Rauchen und Herzinfrakt gehört untrennbar zusammen: Eine Studie zeigt jetzt, für welches Alter Rauchen ganz besonders gefährlich ist.

Im Fachblatt "Heart" haben britische Wissenschaftler eine Studie veröffentlicht, die beweist, dass Rauchen das Herzinfarkt von jungen Menschen wesentlich stärker erhöht als von älteren Menschen.

Grundsätzlich stellte die Studie fest, dass mit zunehmendem Alter auch das Risiko eines Herzinfarkt für einen Raucher im Vergleich zu einem Nichtraucher sinkt. Das Risiko eines 50 bis 65-jährigen Rauchers ist fünf Mal höher als bei einem Nichtraucher. Ab 65 Jahren ist das Risiko im Vergleich zu einem Nichtraucher nur noch drei Mal höher einen Herzinfarkt zu bekommen.

Bekannt war bereits, dass Raucher generell ein höheres Risiko haben einen Herzinfarkt zu bekommen. Das Risiko eines jungen Rauchers ist rund acht Mal höher als bei nicht rauchenden Menschen.

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Rauchen ist der größte Risikofaktor für das Herz

Die Studie besagt, dass Rauchen für das Herz eines jungen Menschen "vielleicht der größte aller Risikofaktoren" sei. Und besonders verheerend: Dieser entfaltet seine Wirkung eher als alle anderen Faktoren. Das beweisen auch aktuelle Zahlen. Zwei Drittel aller jungen Herzinfarkt-Patienten sind Raucher. Generell bekommen Raucher einen Herzinfarkt rund 10 Jahre eher als Patienten, die nie geraucht haben.

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Besonders junge Frauen sind gefährdet

Die Herzkranzgefäße von Frauen, die rauchen, sind besonders gefährdet. Frauen, die zusätzlich noch die Pille nehmen, haben ein 20 Mal höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden als Frauen, die nicht rauchen.

 
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