Heuschnupfen-Schock: Dieses Jahr ist es für Pollen-Allergiker besonders schlimm

Kaum wird es draußen wärmer und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, schlagen sich Pollenallergiker mit extremen Symptomen herum – in diesem Jahr trifft es sie ganz besonders hart.

Inhalt
  1. Pollenallergie: Hier ist die Belastung besonders hoch
  2. Allergiker erwartet laut Experten eine "dramatische" Saison
  3. Wie unterscheiden sich die Symptome von Heuschnupfen und Corona?

Seit einigen Wochen wird das Wetter in Deutschland immer milder. Während sich die meisten über die steigenden Temperaturen freuen, beginnt für einige jetzt die Leidenszeit. Mit dem Frühling kommen nämlich auch die Pollen – für Allergiker eine Qual. Dem Robert-Koch-Institut zufolge wird in Deutschland bei 15 Prozent der Erwachsenen im Laufe ihres Lebens Heuschnupfen diagnostiziert. Sie leiden oft unter brennenden Augen, laufender Nase und Husten.

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Pollenallergie: Hier ist die Belastung besonders hoch

Derzeit machen Allergikern vor allen Dingen Birken und Eschen das Leben schwer. Sogar der Deutsche Wetterdienst hat bereits auf das Problem aufmerksam gemacht und warnt, dass „die Birkenpollen für viele Allergiker zur Plage werden“ könnten. Die Belastung hat laut der Karte, die der Dienst ebenfalls veröffentlicht hat, bereits eine mittlere Intensität erreicht. In Nordrhein-Westfalen, dem Saarland sowie Teilen von Rheinland-Pfalz und Hessen ist sie sogar schon hoch.

 

Allergiker erwartet laut Experten eine "dramatische" Saison

Damit ist die Pollen-Saison dieses Jahr schon besonders früh ein Thema. Und nicht nur das: Sie ist in diesem Jahr laut Experten auch sehr intensiv, weil der Übergang vom Winter zum Frühjahr so extrem gewesen sei. „Die warmen Temperaturen kamen schlagartig. Die Pflanzen bekommen dann quasi 'Stress' und fangen sofort an zu blühen“, erklärt Uwe Berger, Leiter des Österreichischen Pollenwarndienstes gegenüber „News“. Die Natur versuche, dem Klimawandel also durch die vermehrte Pollenproduktion entgegenzuwirken. Der Experte erwarte deshalb eine "dramatische" Saison für Allergiker.

 

Wie unterscheiden sich die Symptome von Heuschnupfen und Corona?

Bei einem anderen Thema müssen sich Pollen-Allergiker aber keine Sorgen machen: Wer Heuschnupfen hat, erhöht nicht das Risiko einer Erkrankung mit Covid-19. “Personen mit einem Heuschnupfen haben keine verminderte immunologische Abwehr, sie sind nicht “immun-geschwächt” und die Abwehr gegen Bakterien und Viren ist bei ihnen normal”, so Prof. Karl-Christian Bergmann, Vorsitzender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Auch die Abgrenzung der Pollenallergie vom Coronavirus ist relativ einfach. Während Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, in den meisten Fällen an Fieber und trockenen Husten leiden, gehört eine erhöhte Temperatur nicht zu den Symptomen von Heuschnupfen.

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