14.12.2016Himmels-Spektakel: Meteor-Schauer trifft auf Supermond

Am Mittwoch ereignet sich das Himmels-Spektakel des Jahres: Während der letzte Supermond des Jahres zu sehen ist, hagelt es Sternschnuppen.

Am 14. Dezember sehen wir den letzten Supermond ("Mond im Perigäum", also Mond mit geringstem Abstand zur Erde) des Jahres 2016. Er ist größer und heller als der "gewöhnliche" Vollmond - er ist eben "super".

 

Supermond trifft auf Sternschnuppen

Zuletzt konnten wir am 16. Oktober und am 14. November einen Supermond sehen. Nun, am 14. Dezember, können wir den leuchtenden Himmelskörper in der schwärzesten aller Nächte beobachten. Dieser Supermond kann bis zu 30 Prozent heller erscheinen als der übliche Vollmond- Zudem ist er als bis zu 14 Prozent größer wahrnehmbar!

Dieser phänomenale Anblick könnte allerdings ein weiteres Spektakel übertrumpfen: den größten Sternschnuppenregen des Jahres.

 

Zeit, sich etwas zu wünschen

Der Höhepunkt des alljährlichen Sternschnuppenregens der Geminiden (Sternbild Zwillinge), fällt auf die heutige Nacht (vom 13. auf den 14. Dezember). Dieser stärkste Meteorstrom des Jahres lässt bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde über uns funkeln. Die beste Beobachtungszeit ist laut Experten zwischen 21 Uhr (13.12.) bis 6 Uhr früh (14.12.) - in Deutschland gegen Mitternacht. Dann sind die Meteore mit bloßem Auge zu sehen - vorausgesetzt natürlich, der Himmel ist nicht zu bewölkt.

Übrigens: Falls du keine Geminide zu sehen bekommst, hier ein kleiner Trost: in den kommenden Tagen (Höhepunkt am Donnerstag, dem 22. Dezember, ab 17 Uhr) werden die Ursiden zu sehen sein, ein Meteorstrom aus dem Sternbild des Kleinen Bären, sowie die Dezember-Leonis-Minoriden (am Montag, dem 19. Dezember) aus dem Sternbild des Löwen.

(ww7)

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