"Hart aber fair"Hirnforscher fordert: Handys erst ab 18 Jahren!

Handys erst ab 18 Jahren? Das forderte zumindest ein Hirnforscher in der gestrigen „Hart aber fair“ Sendung mit dem Titel „Schulverweis fürs Handy – wie gefährlich sind Smartphones?“

 

Mit absoluten Aussagen wie diesen sorgt der Wissenschaftler Prof. Manfred Spitzer für ordentlich Zündstoff in der gestrigen Gesprächsrunde bei „Hart aber fair“, die von Moderator Frank Plasberg geleitet wird, und lässt zeitgleich kaum die anderen Teilnehmer zu Wort kommen. In der Runde waren neben dem Hirnforscher auch Schauspieler und Vater Thomas Heinze, NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer, Schauspielerin und Mutter Anne-Sophie Briest und Diplom-Pädagoge Jöran Muuß-Merholz zu Gast.

Für Prof. Manfred Spitzer war das Thema der Sendung „Schulverweis fürs Handy – wie gefährlich sind Smartphones?“ von Anfang an ganz klar. Smartphones sollten nicht nur in der Schule verboten werden, sondern deren Nutzung generell erst ab 18 Jahren erlaubt sein. Immerhin erkennt mittlerweile auch die Weltgesundheitsorganisation WHO Handysucht als Krankheit an. Spitzer ist sich zudem sicher, Handys würden Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen verursachen.

Sobald die Ministerin oder einer der anderen Gäste sich für eine Medienkompetenz bei Kindern und eine Art Handyunterricht aussprechen, geht Spitzer gegen die Argumente an. Der Professor findet durchweg sehr klare Worte: „Allen Eltern, die mich fragen: ‚Ab wann würden Sie Ihrem Kind das Handy erlauben?‘ sage ich: ‚Das ist der größte Rotlichtbezirk der Welt, der größte kriminelle Tummelplatz der Welt. In welchem Alter würden Sie Ihr Kind unbegleitet in einen Rotlichtbezirk schicken?

Den größten Konter bekommt der Hirnforschern am Ende der Sendung von einer Zuschauerin per Facebook: „Handys gehören ins Klassenzimmer – nur so kann zeitgemäßes Lernen stattfinden, und die Schülerinnen und Schüler können an der digitalen Gesellschaft teilhaben. Schwimmunterricht findet ja auch IM Wasser statt.“

Weiterlesen:

Kategorien: