TierquälereiHitze-Drama in Hamm: 3 Hunde sterben qualvollen Hitzetod im Transporter!

In Hamm in Rheinland-Pfalz ereignete sich am Freitagnachmittag eine schreckliche Tragödie: Gleich drei Hunde starben einen grausamen Hitzetod, nachdem sie für eineinhalb Stunden in einem Kastenwagen eingesperrt waren. Für die Tiere kam jede Rettung zu spät.

Eigentlich wollte er nur kurz zu einem Termin. Doch als er nach eineinhalb Stunden zu seinem Wagen zurückkehrte, erlebte er eine böse Überraschung! Seine drei Hunde, zwei Leonberger und ein Bullmastiff, die er in dieser Zeit in seinem Kleintransporter gelassen hatte, lagen nach Luft schnappend und bewegungsunfähig auf der Körperseite. Der Fahrer rief sofort die Tiernotrettung.

 

Wann lernt der Mensch endlich dazu?

Der Tierretter Michael Sehr ist bereits seit 12 Jahren in seinem Beruf tätig, aber eine solche Grausamkeit hat auch er bisher nicht gesehen. Die Tiere waren überhitzt und ausgetrocknet. Sie hechelten, krampften und befanden sich offensichtlich in Lebensgefahr. Die Luft im Transporter war so heiß, dass sich die Tiere beim Atmen ihre Innereien verbrannten. Der schwarze Bullmastiff erbrach sogar Blut. Michael Sehr schätzte die Temperatur im Kastenwagen auf über 80 Grad.

Die Retter der Berufstierrettung Rhein-Neckar leisteten zusammen mit Passanten Erste Hilfe. Die Tiere wurden mit Kühlmaßnahmen und Infusionen versorgt und in eine Tierarztpraxis gebracht. Doch es war bereits zu spät: Noch am Freitagabend verstarben alle drei Hunde.

 

Michael Sehr will den Halter der Hunde nun anzeigen und zur Rechenschaft ziehen, damit die Tiere nicht umsonst gestorben sind. Aufgebrachte Bürger wendeten sich zusätzlich an die Tierschutzorganisation PETA und forderten, den Besitzer der Hunde anzuzeigen – bisher kamen mehr als 600 solcher Mails zusammen.

 

Überhitzung: Was tun?

  • Hilfe holen: Wie beim Menschen auch sollte zuerst die Rettung informiert werden.
  • Schatten: Das Tier in den Schatten legen und kühles Wasser (nicht eiskalt) organisieren.
  • Kühlen: Die Gliedmaßen, Pfoten und Innenseiten der Oberschenkel mit dem Wasser abkühlen – nicht aber den Rest des Körpers. Wenn das Tier noch aus eigener Kraft stehen kann, kann es auch in eine leicht gefüllte Badewanne gestellt werden.

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