SonnenbrandHitzewelle 2018: Das ist die am meisten unterschätzte Gefahr

Das aktuelle Wetter und die starke und dauerhafte Sonneneinstrahlung werden in diesem Sommer besonders unterschätzt. Notaufnahmen verzeichnen immer mehr Sonnenbrände und sogar Verbrennungen 2. Grades.

Wie das Berliner Unfallkrankenhaus gegenüber Bild berichtete, unterschätzen viele Patienten das schöne Wetter. Sie kämmen dann oft nachts mit Verbrennungen ins Krankenhaus, weil sie die Schmerzen nicht mehr aushalten würden. Die Klinik ist auf Brandverletzungen spezialisiert und kennt diese Art der starken Verbrennungen sonst nur von Solariumbesuchern, die sich ohne Sonnenschutz auf die Sonnenbank legen – nicht aber von Menschen, die einer normaler Sonnenstrahlung ausgesetzt waren. Die meisten von ihnen, hatten einen zu geringen Sonnenschutz gewählt. Oft wird jedoch nicht nur die Sonne, sondern auch die Lichtreflextion von Wasser unterschätzt. Beim Baden ist die Sonne daher noch gefährlicher.

Betroffen sind alle Altersgruppen. Doch Diabetiker sollten besonders gut auf sich achten. Durch ihr reduziertes Schmerzempfinden, beispielsweise in den Beinen, bemerken sie oft erst mit einer Verzögerung, wie es um ihre Haut steht.

Bei verbrannter Haut bereitet jede noch so kleine Berührung, beispielsweise durch Kleidung oder Ventilatorenluft, starke Schmerzen. Manchmal kommt es bei einem Sonnenbrand auch zu Fieber. Bei einer Blasenbildung der Haut sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, denn eine professionelle Behandlung verschafft nicht nur Linderung, sondern beugt auch Entzündungen vor. Zudem warnen Ärzte vor den Langzeitfolgen. Die aggressiven Sonnenstrahlen können auf Dauer Hautkrebs verursachen.

Aktuell sollte auf jeden Fall direkte Sonne vermieden, ein Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor aufgetragen und dem Körper ausreichend Wasser zugeführt werden. Außerdem lässt sich auch ein Sonnenhut dieser Tage sehr empfehlen.

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