Folgen der HitzeHitzewelle 2018: Tonnenweise Fische tot

Am Wochenende haben die Wassertemperaturen ein kritisches Hoch erreicht, was vielen Fischen das Leben kostet. In ganz Deutschland verenden Fische an den aktuell schlechten Lebensbedingungen.

Die drückende Hitze setzt nicht nur uns Menschen und den Tieren zu Land zu, sondern auch den Fischen in den Gewässern. In den letzten Tagen haben sich vielerorts in Deutschland große Fischsterben ereignet. Allein in Hamburg wurden seit Freitagnachmittag zwischen viereinhalb und fünf Tonnen toter Fische aus dem Wasser geholt und anschließend in einer Müllverbrennungsanlage entsorgt. Am Wochenende erhielt die Leitstelle für Umweltschutz unzählige Anrufe mit Hinweisen zu weiteren Fundorten. Bei den aktuellen Temperaturen von fast 40 Grad heizen sich die Gewässer in Deutschland weiter auf und werden zur tödlichen Falle für ihre Bewohner. Sogar die Elbe hat mittlerweile eine Wassertemperatur von 24 bis 26 Grad. Neben den hohen Wassertemperaturen ist auch der sinkende Sauerstoffgehalt in Teichen, Seen und Flüssen ein Problem. In der Schweiz werden Fische darum bereits in kältere Gewässer umgesiedelt, um ihr Überleben zu sichern.

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage spricht zudem nicht für eine Verbesserung der Lebensqualität der Fische. Das Sterben könnte also noch größere Ausmaße annehmen.

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