Abkühlung nach RekordhitzeHitzewelle? Temperatursturz teilt Deutschland in heiß und kalt

Kurze Erholung nach dem Hitzehoch: Nach dem heißesten Juni-Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnung kühlt es vor allem im Norden ab.

Durchatmen nach der Superhitze: Auf den heißesten Juni-Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnung folgt kurzzeitig etwas Entspannung. Am Freitag werden im Norden bei zumeist sonnigem Wetter Temperaturen um die 22 bis 27 Grad erwartet. An der Küste herrschen erfrischende 20 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag mitteilte. Im Süden liegen die Höchstwerte bei 27 bis 33 Grad.

 

Die nächste Hitzewelle kommt

Doch schon zum Wochenende soll neue heiße Sahara-Luft nach Deutschland kommen. Folglich klettern die Temperaturen im Süden Brandenburgs, in Ostsachsen sowie im Südwesten am Sonntag wieder auf bis zu 39 Grad. Im Nordwesten bleibt es bei 26 bis 32 Grad etwas kühler.

 

Abkühlung im Norden am Siebenschläfertag

Bereits am Donnerstag - dem Siebenschläfertag - hatte es ein Temperaturgefälle zwischen Nord und Süd gegeben. Während es in Hamburg am Mittag bei etwa 17 Grad bewölkt war, gab es im Süden weiterhin hochsommerliches Wetter. Laut Bauernregeln entscheidet sich am 27. Juni, wie das Wetter in den Folgewochen wird. "Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt", lautet eine von ihnen.

Das sei aus meteorologischer Sicht "Nonsense", sagte DWD-Meteorologe Andreas Friedrich. Ein Tag entscheide nicht über den weiteren Sommerverlauf. Vielmehr müsse die Wetterlage im gesamten Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli betrachtet werden - und auch dann liege die Trefferquote lediglich bei 60 bis 70 Prozent.

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