Experten besorgtHIV-Infektionen steigen wieder an

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen steigt wieder an. 50 Länder in Osteuropa und in Teilen Asiens sind betroffen. Die Ziele des Kampfes gegen die Immunschwächekrankheit ist gefährdet. Experten sind besorgt und warnen.

 

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen von Aids ist seit 2010 insgesamt um 18 Prozent gesunken. Die hohe Anzahl an Neuinfektionen in Osteuropa und in Teilen Asien bedroht jedoch die weitere erfolgreiche Bekämpfung der Krankheit. Von den Neuinfektionen seien vor allem Frauen betroffen, schreibt Spiegel Online.

Stärkere Fortschritte gibt es hingegen bei den am schlimmsten betroffenen Ländern im östliche und südlichen Afrika. Außerdem bekamen im vergangenen Jahr 21,7 Millionen Patienten eine antiretrovirale Therapie, welche den Virus im Körper zurückhält. Dennoch gibt es immer noch mehr als 15 Millionen Menschen, die nicht behandelt werden. „Wir bewegen uns nicht so schnell voran, wie wir es vorhatten“, sagt der Unaids-Chef Michel Sidibé laut Spiegel Online. „Wir schlagen Alarm.“

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