Breaking Fashion-NewsH&M: Droht dem Mode-Giganten das Aus?

H&M ist einer der größten Modekonzerne der Welt – jetzt steckt das Unternehmen in einer tiefen Krise.

Dass das schwedische Fashion-Unternehmen H&M kämpft, lässt sich nicht nur an einem rapide fallenden Börsenwert (er beträgt im Vergleich zu 2017 nur noch die Hälfte) ablesen: Karl-Johan Persson, der Vorstandsvorsitzende von H&M scheint sich mit seinem Konzept verzettelt zu haben. Er kündigte vor zehn Jahren an, keine großen Veränderungen an dem Konzern vornehmen zu wollen – genau das scheint nun zum Problem zu werden, denn Hennes & Mauritz scheint der Konkurrenz hinterherzuhinken. Und zwar sowohl in Bezug auf das Online-Geschäft als auch in Bezug auf den Umsatz in den Geschäften.

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H&M: Die Problematik der Fast Fashion Branche

Immer schneller, immer neuere Trends zu immer günstigeren Preisen… Der Druck in der Fast Fashion-Branche ist enorm. Während Zara mit dem Neusten vom Neuen lockt, sind die Preise von Primark schlichtweg nicht mehr zu unterbieten. H&M scheint in einer Abwärtsspirale gefangen, denn die Trends scheinen hier nicht mehr auf dem aktuellsten Stand zu sein und der Versuch, mit immer größeren Rabatten zu locken, drückt den Gewinn letztlich auch nur immer weiter nach unten… Steht das einst so beliebte Unternehmen somit vor dem Aus?

Fakt ist, dass im Vorjahr zum ersten Mal ein Expansions-Stop für Deutschland beschlossen wurde. Zudem wurden bereits mehrere Filialen geschlossen. Insgesamt scheint in der gesamten Modebranche der Umsatz in den Geschäften zu stagnieren, während die Mieten gerade in den Innenstädten immer weiter steigen. Und H&M hat es im Gegensatz zur Konkurrenz offenbar verpasst, stärker auf den Online-Handel zu setzen, um diese Tendenz zu kompensieren.

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Reformprogramm weckt Hoffnung

Als Reaktion auf den erhöhten Druck durch Aktionäre hat Persson nun ein umfassendes Reformprogramm eingeleitet und Berater eingestellt, die vor allem dem Online-Bereich von H&M auf die Sprünge helfen sollen. Spekuliert wird außerdem über das Aus von Marken, die dem H&M-Konzern angehören, wie etwa Cheap Monday oder Cos. Ob H&M sich als Kernmarke langfristig halten kann, wird sich zeigen müssen.

 

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