ShoppingH&M will wegen sinkendem Umsatz weitere Filialen schließen

H&M kündigte an, weitere Geschäfte schließen zu wollen. Der Umsatz sank von September bis November um vier Prozent auf fünf Milliarden Euro zurück. Die Aktie brach sofort ein.

 

Erst im Februar kündigte Hennes & Mauritz (H&M) an, aufgrund von schwachen Umsätzen Filialen schließen, in anderen Städten aber neue eröffnen zu wollen. Nun gab der Modekonzern erneut bekannt, weitere bestehende Shops einstampfen zu müssen. In welchen Städten, die Lichter ausgehen ist noch unbekannt. Der Grund: Die Umsatzzahlen verschlechterten sich, obwohl Experten mit einem Umsatzplus gerechnet hatten. Zwischen September und November sanken die Bruttoeinnahmen um vier Prozent, auf umgerechnet fünf Milliarden Euro.

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Als der Schwedenriese die Pläne für Filialschließungen öffentlich machte, brachen die Aktien um 16 Prozent ein. H&M kämpft seit Jahren mit der wachsenden Konkurrenz: So liegt die Modekette hinter dem weltweit verkaufsstärksten Mode-Konzern Index (dazu gehört Zara) auf Platz zwei, Amazon, Asos und Zalando sind ihr aber dicht auf den Fersen. Vor allem logistisch hängen die Konkurrenten H&M ab, da der Schwede Waren deutlich langsamer verschickt, aufgrund der großen Menge an Kleidungsstücken, die aus Asien geliefert werden.

H&M gab Anfang 2017 auch bekannnt das Onlinegeschäft stärker auszubauen, da es einen Drittel Umsatz macht.

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