Schwere Unwetter

Hochwasser-Horror: Katastrophen-Alarm ausgelöst!

Das Hochwasser im Westen Deutschlands hat verherrende Auswirkungen. Jetzt wurde der Katastrophen-Alarm ausgelöst.

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Die Folgen des schweren Unwetters in den vergangenen Tagen werden mehr und mehr sichtbar. Aufnahmen aus den betroffenen Gebieten zeigen völlig zerstörte Häuser und Straßen. Zudem steigt die Zahl der Todesopfer immer weiter an. Nach akutellem Kenntnisstand sind 103 Menschen in Folge des Hochwassers gestorben.

Hochwasser in Westdeutschland: Zahl der Toten steigt

Und die Zahl der Verstorbenen in NRW und Rheinland-Pfalz könnte noch weiter ansteigen. "Die Befürchtung ist, dass es noch mehr werden“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Koblenz am Freitagmorgen. So sind beispielsweise im besonders stark betroffenen Kreis Ahrweiler noch rund 1300 Menschen vermisst.

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Das liege auch daran, dass das Mobilfunknetz vor Ort noch immer lahmgelegt ist und somit die Menschen vor Ort nicht erreichbar sind. "Wir hoffen, dass sich das klärt", so eine Sprecherin des Kreises zu den Vermissten. Das genaue Ausmaß der Katastrophe ist aber noch nicht einschätzbar.

Verteidigungsministerium löst Katastrophenalarm aus

Am Freitag hat sich Verteidiungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nun dazu entschieden im Westen Deutschlands einen militärischen Katastrophenalarm auszulösen. "Das bedeutet, dass die Entscheidungsinstanzen weit nach vorn, nämlich genau dorthin verrückt werden, wo sie gebraucht werden. Als Beispiel kann jetzt eine Verbandsführerin vor Ort entscheiden, ob der Bergepanzer, ob der militärische Lkw, ob das Stromaggregat bereitgestellt wird, wenn es denn verfügbar wird“, so ein Sprecher.

"Ich denke, bei solchen Lagen ist Dezentralität ganz wichtig und auch für den Erfolg der Maßnahmen ganz ausschlaggebend.“ Man stehe als Militär an der Seite von weiteren Helfern, wie dem THW, der Feuerwehr und der Polizei. Bundesweit soll zudem benötigtes Material für die Hilfe vor Ort zur Verfügung gestellt werden.

Artikelbild und Social Media: Getty/ BERND LAUTER/AFP

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