Radio und Fernsehen teurer

Höherer Rundfunkbeitrag in Deutschland ab 2021? Minister beraten über GEZ-Gebühr

Müssen wir in Deutschland bald einen höheren Rundfunkbeitrag zahlen? Die Ministerpräsidenten der Länder beraten derzeit darüber. Dann könnten Fernsehen und Radio schon ab Januar 2021 teurer werden.

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Über eine Erhöhung des monatlichen Rundfunkbeitrags wird schon seit Jahren diskutiert. 2015 war er von 17,98 Euro pro Haushalt auf 17,50 Euro pro Haushalt gesenkt worden und seitdem gleichbleibend. Das könnte sich ab Januar 2021 ändern. 

Mehr zum Thema: Mehr GEZ-Gebühr: ARD fordert höheren Rundfunkbeitrag ab 2021 

KEF brachte den Stein ins Rollen

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte bereits im Dezember 2019 empfohlen, die GEZ-Gebühren anzuheben. Am 12. März 2020 beraten die Ministerpräsidenten auf einer Konferenz in Berlin darüber, ob dieser Einschätzung nachgekommen werden soll. 

Die Empfehlungen der KEF sind nicht bindend, gelten aber als richtungsweisend. 

Mehr zum Thema: EuGH entscheidet: Rundfunkbeitrag ist zulässig

Mehr Geld für die Öffentlich-Rechtlichen?

Am Mittag entschieden sich die Bundesländer für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Somit könnten die monatlichen GEZ-Gebühren um 86 Cent auf 18,36 Euro pro Haushalt steigen. Die Konferenz in Berlin ist allerdings nicht die einzige Hürde, die der Beschluss nehmen müsste: Auch die Landtage aller 16 Bundesländer müssten einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags zustimmen. 

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