Kein DealHöhle der Löwen: Nach Eskalation! So hat VLY ohne TV-Investoren gewonnen

Bei "Höhle der Löwen" platzten drei Gründern mit ihrer Milch-Alternative "vly" der Deal. Doch das Produkt ist auch ohne Investoren erfolgreich.

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Inhalt
  1. Vly schaffte keinen Deal bei "Die Höhle der Löwe"
  2. Kofler lehnt Gegenvorschlag ab
  3. So erfolgreich ist vly auch ohne die Löwen

Gestern (7.9.) wollten drei junge Gründer in der Vox-Show "Die Höhle der Löwen" mit ihrer zu 100 Prozent pflanzlichen, veganen Milch-Alternative "Vyl" einen Deal einfahren - und scheiterten an einer zu hohen Firmenbewertung. Jetzt entpuppt die sich als gar nicht so unrealistisch.

 

Vly schaffte keinen Deal bei "Die Höhle der Löwe"

Nicolas Hartmann (26), Moritz Braunwarth (28) und Niklas Kattner (29) steckten bereits eine knappe halbe Million Euro in die Entwicklung ihrer veganen Milch vly, die aus Rapsöl, Wasser und Erbsenproteinen besteht. Unter dem Motto: "Vlyheit für alle Kühe!" wollen die Gründer mit einer gesunden und nahrhaften Alternative den Milchmarkt revolutionieren. "Wir sind fest von davon überzeugt, dass die Welt einen Wandel von tierischen zu pflanzen Proteinen braucht", heißt es auf der Website

Für die weitere Produktion und Vermarktung wollten die drei 500.000 Euro und boten den Löwen acht Prozent ihrer Anteile an.  Das ergibt eine Bewertung von 6,25 Millionen Euro - zu hoch für Ralf Dümmel (53), der sich darüber ärgerte und direkt ausstieg. 

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Kofler lehnt Gegenvorschlag ab

Investor Georg Kofler (63) fand zwar, dass die "Milch" (die als solche streng genommen nicht bezeichnet werden darf, weil sie nicht tierischen Ursprungs ist) nicht nach Milch schmeckt, wollte aber einsteigen: "Mein Angebot wären 500.000 für 35 Prozent." Doch zu viel für die Gründer, die dem Löwen 10 Prozent boten. Kofler lehnte ab und auch mit Judith Williams (48) und Nils Glagau (44) kam es zu keiner Einigung. Die Jungs gingen leer aus - vermeintlich.

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So erfolgreich ist vly auch ohne die Löwen

Doch erfolgreich sind die Gründer trotzdem. Die Vox-Show wurde nämlich vor einem halben Jahr aufgezeichnet und inzwischen ist viel passiert: Zuvor hatten die drei Jungs 20.000 Liter vly geliefert und waren in 25 Supermärkten in Deutschland zu finden - heute sind es laut einer Instagram-Story von Mitgründer Nicolas schon 500.000 verkaufte Liter und über 5000 Märkte (!), in denen vly gelistet ist. Scheint so, als lagen die vly-Erfinder bei der Bewertung ihrer pflanzlichen Milch-Alternative doch nicht so falsch.

Sendung verpasst? Dann kannst du "Die Höhle der Löwen" in der Vox-Mediathek anschauen.

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