Gefährliche Situation

Hund muss bei 60 Grad im geschlossenen Auto leiden!

In Bielefeld musste ein Hund bei extremer Hitze nach mehreren Stunden aus einem Auto befreit werden.

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Jedes Jahr wird davor gewarnt - und doch kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen: Bei Temperaturen von 30 oder sogar zum Teil 40 Grad wird es besonders in Autos unerträglich. Wenn Hunde oder Kinder darin eingeschlossen werden, kann es gefährlich werden - mit zum Teil schrecklichen Folgen.

Polizei muss Hund aus überhitztem Auto befreien

In Bielefeld ließ ein Besitzer jetzt seinen Hund bei extremer Hitze ohne Wasser für mehrere Stunden in einem komplett geschlossenen Auto zurück. Die Polizei musste eingreifen. "Als wir das Fahrzeug erreichten, regte sich der Hund kaum und reagierte nicht auf Ansprache", so die Polizei Bielefeld auf ihrer Facebook-Seite.

Zu dem Post veröffentlichte die Polizei ein Foto, dass eine Beamtin mit dem Hund zeigt, der sichtlich geschafft auf dem Aspalt liegt und nach Luft japst. Er wurde umgehend mit Wasser versorgt. Um den Vierbeiner zu retten, musste die Polizei die Heckscheibe des Pkws einschlagen.

Gegen Besitzer wurde Anzeige erstattet

Wie die Polizei weiter berichtet, kam der Mann aus Bünde wenig später zurück und erklärte, dass er den Hund aufgrund eines Termins für rund drei Stunden im Auto lassen wollte. Gegen den Besitzer wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

Hitze im Auto: So kühlt es schneller ab!

Dass sich Autos besonders im Hochsommer je nach Außentemperatur auf bis zu 60 Grad aufheizen können und Tiere oder Kleinkinder niemals über längeren Zeitraum im Fahrzeug gelassen werden sollen, davor wird stets gewarnt. Doch viele halten sich nicht daran - oft auch mit tödlichem Ausgang.

Foto: shanecotee/istock

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