FaltenkillerHyaluronsäure: Was kann das Beauty-Wunder?

Hyaluronsäure: Was kann das Beauty-Wunder?
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Inhalt
  1. Hyaluronsäure - was ist das eigentlich?
  2. Welche Aufgabe hat Hyaluron in der Haut?
  3. Wirkt Hyaluron auch von außen?
  4. Kurzkettige und langkettige Hyaluronsäure - wo ist der Unterschied?
  5. Wie wird Hyaluronsäure gewonnen?
  6. Gibt es auch pflanzliche Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure gilt als natürliche Beauty-Wunderwaffe gegen Falten. Nur was genau kann das beliebte Anti-Aging-Mittel eigentlich? Und wie lange hält überhaupt der Effekt? Fragen über Fragen, die hier beantwortet werden.

Hyaluronsäure ist in aller Munde und findet sich in immer mehr Tiegelchen und Töpfchen in den Regalen der Drogeriemärkte. Zwei gute Gründe sich genauer mit dem Wundermittel zu beschäftigen. 

 

Hyaluronsäure - was ist das eigentlich?

Die klare Substanz - "hyalos" bedeutet auf Griechisch "Glas" - kommt ganz natürlich in unserem Körper vor und wirkt dort als Feuchtigkeitsspeicher. Man findet sie überall, wo Feuchtigkeit lebensnotwendig ist, und zu über 50 Prozent in der Haut beziehungsweise in den Zellzwischenräumen der Epidermis. Chemisch gesehen ist Hyaluronsäure eine Kette aus Zuckermolekülen. Ein Molekül kann 6000-mal mehr Wasser binden, als es selbst wiegt. Das ist es, was für die Kosmetik so interessant ist.

 

Welche Aufgabe hat Hyaluron in der Haut?

Hyaluronsäure hält die Feuchtigkeit in der Haut, hemmt aber auch Entzündungen, beeinflusst die Durchlässigkeit von Zellen und fördert die Wundheilung. Allerdings lässt die körpereigene Produktion des Stoffs im Alter nach. Etwa ab dem 30. Geburtstag sinkt der Spiegel kontinuierlich ab, bis er bei Menschen über 60 Jahren leider nur noch zehn Prozent des jugendlichen Levels erreicht.

 

Wirkt Hyaluron auch von außen?

Mit dem Sinken des Hyaluronsäurepegels in der Haut stellen sich Falten und Elastizitätsverlust ein. Und da kommt Hyaluronpflege ins Spiel, denn sie kann auch von außen den Feuchtigkeitsgehalt der Haut verbessern und für einen Austausch zwischen den Zellen sorgen. Sie schützt die Haut vor Umwelteinwirkungen und sorgt dafür, dass keine Schadstoffe in das Unterhautgewebe gelangen. Das Ergebnis ist schöne, glatte und gesunde Haut. Zudem wird Hyaluronsäure auch von sensibler Haut prima vertragen, da es ja ein körpereigener Stoff ist.

 

Kurzkettige und langkettige Hyaluronsäure - wo ist der Unterschied?

Je nachdem, wie die Zuckerbausteine der Hyaluronsäure aneinandergekettet sind, kann Hyaluronsäure unterschiedliche Konsistenzen von dünnflüssig bis gelartig annehmen. Je kurzkettiger die Moleküle sind, desto tiefer können sie eindringen. Die langkettige Version bindet in der oberen Hornschicht Feuchtigkeit und sorgt so für pralle Haut. Die kurzkettige Hyaluronsäure dringt in die tieferen Schichten der Epidermis vor und wirkt dort aufpolsternd.

 

Wie wird Hyaluronsäure gewonnen?

Vor 20 Jahren milderten Ärzte zunächst Schmerzen in arthrosegeschädigten Gelenken mit Hyaluron. Damals stammten die ersten Präparate aus Hahnenkämmen. Heute wird die Hyaluronsäure ausschließlich biotechnologisch gewonnen.

 

Gibt es auch pflanzliche Hyaluronsäure?

Ja, und auch Bio-Hyaluronsäure wird durch Biotechnologie gewonnen, zum Beispiel aus dem chinesischen weißen Zitterpilz (Tremella fuciformis sporocarp).

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