GrippewelleHygiene-Vorwürfe: Rewe-Mitarbeiterin steht krank an der Frischetheke

In Deutschland kursiert die Grippe-Welle. Jetzt gibt es Hygiene-Vorwürfe gegen Rewe – dort soll eine Mitarbeiterin krank zur Arbeit gegangen und sogar frische Lebensmittel verkauft haben.

Zur Arbeit gehen oder doch lieber im Bett bleiben? Vor dieser Frage stehen aktuell viele Arbeitnehmer. Die Grippe hat Deutschland noch immer fest im Griff. Wer krank zur Arbeit geht, verbreitet die Viren weiter – allein aus Ansteckungsgründen sollte man die Krankheit also auskurieren.

Erst recht, wenn man mit Lebensmitteln arbeitet – dann steht Hygiene an erster Stelle. Die Grippe ist jedoch auch bei der Supermarktkette Rewe angekommen. Nun hat sich eine Kundin beschwert, dass Mitarbeiter krank zur Arbeit kommen.

Die Frau war einkaufen und wendete sich danach auf Facebook an Rewe, um von ihren Erlebnissen zu berichten:

Ausgerechnet an der Frischetheke habe sie eine stark erkältete Mitarbeiterin beobachtet. Da die Verkäufer dort sogar direkt mit unverpackten Lebensmitteln in Kontakt kommen, kann eine Ansteckung kaum vermieden werden. Insbesondere wenn sie auch noch an starkem Husten leiden – wie eine andere Kundin unter der Beschwerde berichtet.

Rewe reagiert augenblicklich und bittet darum, die Filialen zu nennen, um sich mit den Teams in Verbindung zu setzen.

Unter dem Beitrag entsteht jedoch plötzlich eine Diskussion unter verschiedenen Kunden – denn wieder andere sind der Meinung, mit einer Erkältung müsse man nicht zu Hause bleiben.

Das Thema bietet offensichtlich Streitpotential. Letztendlich muss jeder Arbeitnehmer selbst entscheiden, ob man sich fähig fühlt, zu arbeiten oder nicht. Doch dabei sollte man nicht nur sein eigenes Befinden, sondern auch die Ansteckungsgefahr im Sinn behalten - insbesondere im Lebensmittelsektor sollte Hygiene an erster Stelle stehen.

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