MöbelIKEA schafft Inbus ab und führt Möbel ein, für deren Aufbau man kein Werkzeug braucht

IKEA schafft den legendären Inbusschlüssel ab. Stattdessen gibt es jetzt Möbel, die man ganz ohne Werkzeug zusammenbauen kann.

Revolution bei IKEA: Statt Inbusschlüssel gibt's Holzsteckverbindung
Möbel-Aufbau ohne Werkzeug: Statt Inbusschlüssel gibt's Holzsteckverbindungen
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IKEA macht Revolution: Der IKEA-typische Inbusschlüssel (Innensechskant) hat ausgedient. Ohnehin haben sich viel zu oft böse Zungen darüber unterhalten, wie schwer es wäre, so ein schwedisches Möbelstück zusammen zu bauen. Demnächst fällt wenigstens das lästige und kraftraubende Schrauben weg - dank neuem Bausystem ganz ohne Schräubchen.

IKEA-Chef Peter Angefjäll hat ein neues Holzsteck-System eingeführt. Zu zweit soll es möglich sein, z.B. den Tisch Lisabo in 5 Minuten fertig zu bauen. "Mit Schrauben und Inbusschlüssel dauert das fünfmal so lange. Das ist eine Revolution!", sagte Agnefjäll im Interview mit der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Hölzerne Bauteile werden demnächst ohne Schrauben zusammen gebaut. Die Möbelteile werden nun von "einer Art Keildübel aus Plastik mit Metallkern" zusammengehalten. Und warum die Umstellung? "Wir wollen unseren Kunden eine Alternative anbieten. Vor allem denen, die nicht so viel Zeit haben, um ihre Möbel aufzubauen", sagte Agnefjäll.

Wir finden: Daumen hoch für diese IKEA-Revolution!

Im Februar 2017 gibt es eine Designer-Kooperation bei IKEA. So wird das limitierte Sortiment aussehen:

 
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