Privilegien für Geimpfte?Im Gespräch: Sonderkonditionen für Geimpfte!

Privilegien für Personen, die bereits geimpft wurden, sind in Deutschland nun doch ein Thema.

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Derzeit sind in Deutschland gerade einmal etwas über 4 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft, doch schon seit Wochen wird darüber diskutiert, ob Geimpfte Privilegien erhalten sollen. Nun scheinen Sonderkonditionen von der Regierung tatsächlich in Erwägung gezogen werden.

 

Markus Söder kann sich "Sonderoptionen für Geimpfte" vorstellen

Wie Markus Söder in der Sendung "jetzt red i" im BR Fernsehen betonte, sei es irgendwann nötig über "Sonderoptionen für Geimpfte" zu sprechen. Wenn irgendwann viele sich gegen Corona impfen lassen, andere aber darauf verzichten, dann könne es nicht sein, dass "für die, die sich nicht impfen lassen, alle anderen ein Stück weit dieselben Einschränkungen haben", stellte der bayerische Ministerpräsident klar. Eine Impfung bleibe aber freiwillig.

Allerdings sei er auch der Meinung, dass eine Diskussion jetzt noch nicht sinnvoll sei, da noch zu wenig Menschen geimpft seien. Aktuelle Entwicklungen machen dem Politiker aber Hoffnung. So sei zu beobachten, dass die Ansteckungsgefahr durch die Impfungen in Alten-und Pflegeheimen sinke.

 

Markus Söder: Bei den Lockerungen regional differenzieren

Söder sprach sich deshalb auch dafür aus, dass ein Absinken der Mortalität mit in die Lockerungsdiskussionen einbezogen werden sollten. Angesprochen auf mögliche Öffnungen erklärte der Politiker, dass die Sieben-Tage-Inzidenz nach wie vor ein wichtiger Wert sei.

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Zudem sprach er sich dafür aus, dass regional diffierenziert wird und in Kreisen und Städten mit niedrigen Inzidenzen eher geöffnet werden könnte. Doch der bayerische Innenminister bliebt auch bei seiner zurückhaltenden Meinung zu möglichen Lockerungen. "Lieber etwas langsamer, aber dafür sicher, als am Ende den Schaden dauerhaft zu haben", so Söder.

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