Schleswig-Holstein

Indische Mutante in Schleswig-Holstein und in NRW nachgewiesen

Im Kreis Pinneberg und in NRW wurde die indische Mutante des Coronavirus nachgewiesen. 

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In Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen ist die Corona-Virus-Variante B.1.617 nachgewiesen worden. Ein Mann, der aus Indien zurückkehrte und sich in Quarantäne begab, entwickelte Symptome der indischen Mutante. Drei Familienmitglieder steckten sich ebenfalls an.

Rückkehrer bringt indische Mutation nach Pinneberg

Die Pinneberger Kreis-Sprecherin Silke Linne bestätigte dem NDR: "Wir haben jetzt tatsächlich vier bekannte Fälle dieser Variante bei uns im Kreisgebiet." Ein Mann hatte sich nach einer Indienreise vor etwa drei Wochen in Quarantäne begeben und Symptome entwickelt. Bei ihm wurde schließlich die Variante B.1.617 nachgewiesen. Drei seiner Familienmitglieder haben sich ebenfalls mit der Corona-Mutante angesteckt. Derzeit werde überprüft, ob die infizierten Personen weitere Kontakte hatten, so Sprecherin Linne. 

Indische Mutante in Schleswig-Holstein und in NRW nachgewiesen
Die indische Mutation gilt als besonders ansteckend. Foto: iStock/4X-image

Indische Virusmutation auch in NRW nachgewiesen

Wie Spiegel-Online berichtet, ist in Velbert, Kreis Mettmann, in einer Hochhaussiedlung das Coronavirus ausgebrochen. Von den bisher 19 vorliegenden positiven Tests aus vier Familien ist in einem Fall die indische Mutante nachgewiesen worden. Seit Sonntag (16.5.) sind 189 Personen aus zwei Hochhäusern isoliert worden. Weitere Testergebnisse werden heute (18.5.) erwartet. "Bis die dann positiven Coronabefunde auf die indische Variante untersucht sind, dauert es aber ungefähr sieben Tage", erklärt der Gesundheitsdezernent des Kreises Mettmann, Marcus Kowalczyk, der Deutschen Presse Agentur (dpa). 

Mutante B.1.617 gilt als hochansteckend

Die indische Mutation B.1.617, die zuerst in Indien nachgewiesen wurde, gilt wie die britische Mutante als besonders ansteckend. Die Variante verbreitet sich derzeit besonders stark in Großbritannien und gilt als besorgniserregende Variante, da sie laut Virologe Christian Drosten resistenter gegen die Impfstoffe sei. "Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass das eine Riesengefahr für uns darstellt", sagte Drosten. "Man kann dagegen animpfen." Die Wirksamkeit der Impfstoffe ist laut RKI-Angaben zu Laborergebnissen zwar etwas niedriger, aber "nicht substantiell beeinträchtigt".

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